Archiv für die Kategorie „Training“

Muskelaufbau: Mehr Muskeln dank Milch

Mittwoch, 30. Juni 2010

Die Milch macht’s! Heißt es so schön in der Werbung. Und tatsächlich, wenn es um Muskelaufbau geht, kann die Milch den Prozess verstärken. Aber nicht nur das. Das weiße Getränk fördert auch die Fettverbrennung.

Milch. Foto: Flickr by charlieh0tel Ein weiteres Indiz, dass die protein- und kalziumreiche Milch ein ideales Getränk nach dem Krafttraining ist, beweist eine kanadische Studie, die im Auftrag der McMaster-Univerität durchgeführt wurde.

Hierbei haben 56 Gewichtheber drei Monate lang ein intensives Krafttraining absolviert und erhielten nach dem Workout eines der folgenden drei Getränke: Milch (fettarm, ca. 0,5 Liter), ein Sojagetränk, welches die gleiche Menge an Protein und Kalorien wie die Milch aufweist und ein Kohlenhydratgetränk.

Mehr Muskeln, weniger Fett

Dabei durften sich die Milchtrinker über hervorragende Verbesserungen freuen. Denn diese haben in dieser Zeitspanne wesentlich mehr Muskulatur (1 Kilo mehr Muskelmasse als die Soja-Testgruppe und sogar 1,5 Kilo mehr Muskelmasse als die Testgruppe des Kohlenhydratgetränks) aufgebaut. Doch damit nicht genug. Zugleich haben die Milchtrinker im Durchschnitt knapp ein Kilo Fett abgebaut. Im Gegensatz zu 500 g bei den Kohlenhydraten bzw. keinerlei Fettverlust beim Sojadrink. Das Milch beim Abnehmen helfen kann, haben wir hier schon einmal berichtet.

Auch wenn es sich um relativ kleine Testgruppen handelt, kann man Milch durchaus als ideales Getränk nach dem Training ansehen – egal ob für Leistungs- oder Freizeitsportler. Aber wenn, dann doch besser die fettarme Variante.  Wer will, kann den Ergebnissen im Eigenversuch auf die Spur gehen. Ich habe leider nur ein Problem. Fettarme Milch bekomme ich einfach nicht runter. Aber auch der Geschmack lässt sich ja bekanntermaßen trainieren.

Effektiv abnehmen: Erst Krafttraining dann Ausdauer

Dienstag, 18. Mai 2010

Krafttraining zum Muskelaufbau, Ausdauertraining zum Fettabbau – das ist klar. Besonders effektiv wird das Training, wenn in einer Einheit sowohl Kraft- als auch Ausdauertraining betrieben wird, vor allem auch für alle Abnehmwilligen. Doch in welcher Reihenfolge soll trainiert? Die Antwort lautet: Immer erst Krafttraining, dann die Ausdauer trainieren! Aber warum?

Jogging  © Flickr by mikebaird

Jogging © Flickr by mikebaird

Wird vor dem Kraft- das Ausdauertraining gelegt, könnte das negative Folgen auf das Leistungsvermögen haben. Schließlich werden während des Joggings oder dem Workout auf dem Cardiogerät die Kohlenhydratspeicher entleert, die wichtig für die Energiebereitstellung sind. Beim anschließenden Krafttraining mit Hanteln und Co. wäre der Körper einfach zu ausgepowert und kann nicht mehr die gewohnte Leistung vollbringen – das Training ist uneffektiv.

Mit leeren Kohlenhydratspeicher zum Ausdauertraining

Ganz anders sieht es aus, wenn das Krafttraining vor der Ausdauereinheit erfolgt. Der Körper kann auf volle Energietanks (Kohlenhydratspeicher) zurückgreifen, die bei einem intensiven Training, welches nicht länger als 45 Minuten dauert, weitestgehend geleert werden. Wird mehr oder weniger direkt im Anschluss das Ausdauertraining absolviert, wird der Körper aufgrund der fast aufgebrauchten Kohlenhydratspeicher gezwungen, auf alternative Energiequellen zurückzugreifen. Damit sind die Fettdepots, die sich so wunderbar am Bauch sammeln, gemeint.

Effektiv abnehmen

Diese Kombination von „erst Kraft- dann Ausdauertraining“ ist vor allem für alle Übergewichtige zu empfehlen, da man so effektiv abnehmen kann. Voraussetzung ist natürlich eine regelmäßige Wiederholung des Trainings und natürlich eine gesunde, ausgewogene Ernährung.

5 effektive Übungen für die Schulter

Freitag, 7. Mai 2010

Das Schultertraining gehört bei den meisten Kraftsportlern nicht unbedingt zu den beliebtesten Trainingseinheiten. Doch für die Optik sind breite Schultern sehr wichtig. In diesem Artikel könnt ihr die besten Übungen für die Schultern finden.

Schulter. Foto: Flickr by symic

Schulter. Foto: Flickr by symic

Über eine starke bzw. breite Schulter zum Ausweinen freuen sich nicht nur die Frauen, sondern auch aus ästhetischen Gründen, ist eine gut geformte und trainierte Schulterpartie wichtig. Schließlich lassen breite Schultern die Hüfte schmaler wirken und zugleich unterstützen sie die V-Form des Rückens. Das markanteste Merkmal einer breiten Schulter ist ein stark hervortretender Deltamuskel.

Die fünf effektivsten Schulterübungen:

Schulterheben - mit Kurzhanteln; kreiselnde Bewegungen sind dabei noch effektiver

Seitheben - mit Kurzhantel; langsame, kontrollierte Bewegungsausführung; Hanteln beim Nachobenführen leicht nach vorne drehen (als ob man eine Flasche auskippt); ideal für Deltamuskel

Schulterdrücken – mit Lang- oder Kurzhantel; im Sitzen oder Stehen

Frontheben – mit Kurzhantel, ohne Schwung aus der Hüfte; ideal für Deltamuskel

Reverse Butterfly – mit leichtem Gewicht (Kurzhanteln) oder an Maschine; sehr effektiv und beansprucht viele Muskeln (Delta-, Kapuzen-, Rautenmuskel)

Pro Übung sind 3 Sätze a 8 Wiederholungen empfehlenswert, um Muskelaufbau zu betreiben. Die Übungen sollten dabei nicht immer in der gleichen Reihenfolge absolviert werden. Durch verschiedene Reihenfolge wird der Körper verwirrt und er kann sich nicht an den monotonen Trainingsreiz gewöhnen.

Abnehmen: Das Fett am Bauch loswerden

Montag, 15. März 2010

Wie werde ich mein Fett am Bauch los? Eine beliebte Frage bei allen, die sich bspw. über den Winter aufgrund mangelnder sportlicher Betätigung und fettiger Ernährung jetzt „plötzlich“ unbeliebten Fettpölsterchen – vor allem am Bauch – ausgesetzt sehen. Die Antwort ist ganz einfach.

Dicke Bäuche. Foto: Flickr by Tobyotter Doch dabei soll vorerst mit einem Mythos aufgeräumt werden. Denn viele glauben, dass man durch zahlreiche Übungen für die Bauchmuskulatur einen flachen Bauch bekommt und entsprechend abnimmt. Das ist falsch, da eine punktuelle Fettverbrennung nach wie vor nicht möglich ist.

Das soll aber nicht heißen, dass das Bauchtraining jetzt komplett aus dem Trainingsprogramm genommen werden sollte. Bauchübungen können aber nur einen kleinen Teil des Trainings im Kampf gegen Fettpolster und Übergewicht ausmachen. Der Körper verbrennt dann Fett, wenn er über einen längeren Zeitraum mehr Energie verbrennt, als er aufnimmt. An welchen Stellen das jedoch geschieht, ist eine Frage der Veranlagung.

Ganzkörpertraining statt Situps

Um aber möglichst effektiv Fett am Bauch zu verlieren, sollte man Fitnessübungen machen, bei denen mehr Muskeln gleichzeitig aktiviert werden. Dadurch wird der Energieverbrauch erhöht. Im Fitnessstudio sollte man daher besser auf ein Ganzkörpertraining (Brust, Arme, Schultern, Beine, Bauch, Po, Rücken) setzen, statt mit unendlichen Situps und anderen Bauchübungen einem schlanken Bauch hinterher zujagen.

Wenn man zusätzlich noch zwei- bis dreimal die Woche Ausdauersport betreibt und auf eine ausgewogene Ernährung achtet, ist es gut um die Wunschfigur bestellt.

Rückenschmerzen vorbeugen: Bauch und Rücken immer gleichmäßig trainieren

Donnerstag, 4. März 2010

Während sich viele Fitnessjünger mit einer absoluten Akribie und Disziplin dem Bauchtraining widmen, wird dabei der Rücken meist völlig außer Acht gelassen. Doch es ist ungemein wichtig, den Bauch und Rücken gleichermaßen zu trainieren und stärken.

Bauchmuskeln © Flickr / Ruxor Doch warum? Schließlich sieht ja ein wohlgeformtes Sixpack schöner aus, als ein gut trainierter unterer Rücken, an dem Muskeln kaum sichtbar sind? Doch was hilft ein toll anzusehendes Sixpack, wenn es schmerzliche Folgen hat. Denn genau das kann passieren, wenn der Rücken im Verhältnis zum Bauch viel zu wenig trainiert wird!

Einseitiges Training fördert Schmerzen

Der Schmerz wird aufgrund des Ungleichgewicht - muskuläre Dsybalance - zwischen den beiden Muskelgruppen zum Vorschein kommen. Ist der Rumpf und Rücken unterschiedlich stark ausgebildet, kann das zu Fehlhaltungen führen, welche nicht nur Schmerzen münden, sondern auch dauerhafte Schädigungen herbeiführen. Daher sollte man immer die muskulären Gegenspieler immer im gleichen Verhältnis trainieren.

Prinzip des muskulären Gegenspielers

Schließlich arbeitet ein Muskel bei der Ausführung einer Bewegung niemals allein. Bestes Beispiel ist der Arm: Der Bizeps sorgt für die Beugung, der Trizeps für die Streckung des Armes - Gegenspielerprinzip. Hierbei spricht man auch von Agonist und Antagonist. Ähnlich verhält es sich beim Bauch und Rücken. Daher beim Training immer darauf achten, dass beide Muskelpartien gleichmäßig trainiert und ausgebildet sind.

Und zudem gibt es zahlreiche Übungen, mit denen der Bauch und Rücken ohne Trainingsgeräte trainiert werden können. Für den Bauch sind dabei auch statische Übungen empfehlenswert.

Fazit: Nicht immer nur an die optischen Vorzüge eines Sixpacks denken, sondern auch an die Gesundheit!!!

Hier findet ihr ein paar Übungsbeispiele.

Krafttraining variieren - Kampf der Routine

Mittwoch, 3. März 2010

Um das Krafttraining möglichst effektiv zu gestalten und einen guten Muskelaufbau zu erfahren, sollte man seinen Trainingsplan regelmäßig ändern. Das betrifft nicht nur die Auswahl der Übungen, sondern auch die Wiederholungszahl, Pausenlänge oder Bewegungsgeschwindigkeit.

Hanteln. Foto: Flickr by fitfocusgym Es gibt eine Menge an Möglichkeiten, um den Trainingsplan zu variieren. Diese sollten wir auch nutzen, um unsere Leistung und den Muskelaufbau zu steigern.

Wiederholungszahlen verändern
Ein klassisches Element ist die Veränderung der Wiederholungszahlen. Dabei zielen 8 bis 15 Wiederholung pro Satz auf den Muskelaufbau, während 15 bis 25 Wiederholungen die Kraftausdauer verbessert. Zudem kann man auch im Maximalkraftbereich trainieren, der sich durch eine geringe Wiederholungszahl (3 bis 5) bei sehr hohem Gewicht auszeichnet.

Für viele Kraftsportler ist die Variation innerhalb der eben angeführten Beispiele das Maß aller Dinge. Doch dabei kann man sein Training noch wesentlich abwechslungsreicher gestalten. Letztendlich profitiert dadurch der Muskelaufbau, weil der Muskel immer wieder mit neuen Reizen gefordert wird und sich so nicht an das Training anpassen kann. (mehr…)

Kraft: Beste Beinübungen für Läufer

Freitag, 8. Januar 2010

Viele Läufer wollen durch Joggen nicht nur gesünder, sondern auch schneller und bessere Laufzeiten erzielen. Neben regelmäßigem Jogging hilft da natürlich auch Krafttraining für die Beine.

Kniebeuge. Foto: Flickr by fit_scotts Je kräftiger die Beine sind, desto leichter fällt es, sich beim Laufen vom Boden nach vorne abzudrücken. Das hat den positiven Nebeneffekt, dass der Körper dadurch weniger Energie verbraucht. Das hat wiederum zur Folge, dass man länger mit einer höheren Geschwindigkeit laufen kann und sich die Laufökonomie verbessert.

Beste Beinübungen für Läufer
Um die Beine fürs Laufen zu stärken, bietet sich vor allem ein Training nach der Kraftaubau- (3 bis 5 Wiederholungen pro Satz) und der Kraftausdauermethode (15 bis 25 Wiederholungen pro Satz) an. Die effektivste Übung zur Stärkung der Beine ist die Kniebeuge. Gerade bei dieser Kraftübung ist auf eine technisch saubere Ausführung (Rücken gerade, Kniegelenk maximal bis 90° beugen) unbedingt zu achten. Weitere empfehlenswerte Übungen sind die Hackenschmittkniebeuge, Beinbeuger, Beinstrecker und Wadenheben. Wenn man zudem noch den Fahrstuhl gegen die Treppen eintauscht, ist es mit dem Kraftzuwachs für die Beinmuskulatur gut bestellt.

Läufer sollten neben der Beinmuskulatur auch noch regelmäßig die Rumpfmuskeln und den Schultergürtel trainieren, da diese ebenfalls eine wichtige Rolle für die Laufökonomie spielen.