Slow Motion Fitness – effektives Krafttraining im Schneckentempo

| 12. August 2009 | Kommentare (0)

Beim „Slow Motion Fitness“ werden die Übungen betont langsam durchgeführt. Diese Trainingsmethoden verspricht hohe Effektivität und muss gar nicht oft in der Woche praktiziert werden.

Wer im Fitnessstudio die Übungen langsam und kontrolliert vollzieht, wird wesentlich bessere Fortschritte erzielen, als wenn man im Schnelldurchgang trainiert. Darauf zielt das Slow Motion Training, bei dem, wie der Name schon sagt, im Zeitlupentempo trainiert werden soll. Die Ursache liegt darin, dass bei den Übungen wesentlich mehr Muskelfasern angesprochen werden.

Fitness © Flickr / VoxefxTM Mehr Muskelfasern werden aktiviert
So kontrahieren pro Bewegung innerhalb eines Muskels 50 bis 100 Prozent mehr Muskelfasern. Bei den ersten Wiederholungen arbeiten dabei primär die großen, starken Muskelfasern. Ermüden diese bei fortschreitender Wiederholungszahl, springen quasi die kleineren Muskelfasern als Unterstützung ein. Es entsteht sozusagen ein Dominoeffekt. Und dieser hat eine Vielzahl von positiven Auswirkungen.

Vorteile des Slow Motion Fitness
Die Muskulatur wächst kontinuierlich, wobei nicht die Gefahr besteht, wie ein aufgepumpter Muskelprotz zu enden. Zudem unterstützt das Training den Gewichtsverlust, da die stärker ausgeprägte Muskulatur für einen höheren Grundumsatz sorgt, bei dem auch im Ruhezustand mehr Kalorien verbrannt werden. Weitere positive Nebeneffekte des Slow Motion Fitness sind eine straffere und glättere Haut, verbesserte Muskelspannung im ganzen Körper, was zugleich die Gelenke, Bänder und Sehnen stabilisiert.

Zwei Trainingseinheiten reichen
Zudem reicht es aus, wenn man zweimal pro Woche nach Slow-Motion-Trainingsmethode trainiert, da diese auch für den Körper eine höhere Intensität darstellt, als ein normales Krafttraining mit schnellen Wiederholungen.

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Einordnung / Kategorie: Fitness, Training

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