Die Milch macht’s! Heißt es so schön in der Werbung. Und tatsächlich, wenn es um Muskelaufbau geht, kann die Milch den Prozess verstärken. Aber nicht nur das. Das weiße Getränk fördert auch die Fettverbrennung.
Ein weiteres Indiz, dass die protein- und kalziumreiche Milch ein ideales Getränk nach dem Krafttraining ist, beweist eine kanadische Studie, die im Auftrag der McMaster-Univerität durchgeführt wurde.
Hierbei haben 56 Gewichtheber drei Monate lang ein intensives Krafttraining absolviert und erhielten nach dem Workout eines der folgenden drei Getränke: Milch (fettarm, ca. 0,5 Liter), ein Sojagetränk, welches die gleiche Menge an Protein und Kalorien wie die Milch aufweist und ein Kohlenhydratgetränk.
Mehr Muskeln, weniger Fett
Dabei durften sich die Milchtrinker über hervorragende Verbesserungen freuen. Denn diese haben in dieser Zeitspanne wesentlich mehr Muskulatur (1 Kilo mehr Muskelmasse als die Soja-Testgruppe und sogar 1,5 Kilo mehr Muskelmasse als die Testgruppe des Kohlenhydratgetränks) aufgebaut. Doch damit nicht genug. Zugleich haben die Milchtrinker im Durchschnitt knapp ein Kilo Fett abgebaut. Im Gegensatz zu 500 g bei den Kohlenhydraten bzw. keinerlei Fettverlust beim Sojadrink. Das Milch beim Abnehmen helfen kann, haben wir hier schon einmal berichtet.
Auch wenn es sich um relativ kleine Testgruppen handelt, kann man Milch durchaus als ideales Getränk nach dem Training ansehen – egal ob für Leistungs- oder Freizeitsportler. Aber wenn, dann doch besser die fettarme Variante. Wer will, kann den Ergebnissen im Eigenversuch auf die Spur gehen. Ich habe leider nur ein Problem. Fettarme Milch bekomme ich einfach nicht runter. Aber auch der Geschmack lässt sich ja bekanntermaßen trainieren.


Doch dabei soll vorerst mit einem Mythos aufgeräumt werden. Denn viele glauben, dass man durch zahlreiche Übungen für die Bauchmuskulatur einen flachen Bauch bekommt und entsprechend abnimmt. Das ist falsch, da eine punktuelle Fettverbrennung nach wie vor nicht möglich ist.
Doch warum? Schließlich sieht ja ein wohlgeformtes Sixpack schöner aus, als ein gut trainierter unterer Rücken, an dem Muskeln kaum sichtbar sind? Doch was hilft ein toll anzusehendes
Es gibt eine Menge an Möglichkeiten, um den Trainingsplan zu variieren. Diese sollten wir auch nutzen, um unsere Leistung und den Muskelaufbau zu steigern.
Je kräftiger die Beine sind, desto leichter fällt es, sich beim Laufen vom Boden nach vorne abzudrücken. Das hat den positiven Nebeneffekt, dass der Körper dadurch weniger Energie verbraucht. Das hat wiederum zur Folge, dass man länger mit einer höheren Geschwindigkeit laufen kann und sich die Laufökonomie verbessert.