Archiv für die Kategorie „Ernährung“

Abnehmen: Mehrere kleinere Mahlzeiten besser als wenige große?

Donnerstag, 26. August 2010

Rund um das Thema Abnehmen haben sich viele Mythen und Märchen eingeschlichen. Eine beliebte Annahme erklärt, dass es besser ist, über den Tag mehrere kleine Mahlzeiten zu essen als wenige große. Forget it!

Salat. Foto: Marshall Astor - Food-Pornographer Denn man kann nicht oft genug erklären, dass es eigentlich vollkommen egal ist, wieviele Mahlzeiten man über den Tag verteilt isst. Wer effektiv abnehmen will, muss in erster Linie auf die Kalorienbilanz achten. Damit ist das Verhältnis von Kalorien, die man am Tag zu sich nimmt, zu den Kalorien, die am Tag verbrannt werden, gemeint.

Ob da nun die Gesamtkalorienanzahl auf wenige große und mehrere kleine Mahlzeiten verteilt wird, hat auf den Kalorienverbrauch keinen Einfluss. Welche Strategie einem besser liegt, muss jeder für sich selber entscheiden. Dafür sind das Hungergefühl und der Tagesablauf (der natürlich durch den Beruf bestimmt wird) entscheidend.

Wer Gewicht verlieren will, muss sich eigentlich nur an einen ganz einfachen Leitsatz halten: Zum Abnehmen zählt nur, dass man mehr Kalorien verbrennt, als man aufnimmt. Also das so genannte Kaloriendefizit erreicht. Und ein Kaloriendefizit wird nur dann erreicht, wenn wir regelmäßig Sport treiben und auf unsere Ernährung achten.

Abnehmen leicht gemacht mit energiereduzierter Mischkost

Dienstag, 27. April 2010

Um für den Sommer noch Gewicht abzunehmen, sollte man keine Crash-Diäten ausprobieren. Mit einer energiereduzierten Mischkost kann ganz nebenbei 4 bis 5 Kilo verschwinden lassen, ohne gleich eine Crash-Diät auszuprobieren. Doch wie geht das?

Apfel © Flickr by Flickr / Abhijit Tembhekar Wer abnehmen will, sollte immer erstmal seinen Speiseplan überprüfen. Denn bei vielen Abnehmwilligen verschwinden so schnell 4 bis 5 Kilo. Der Schlüssel zum Erfolg ist ganz einfach: weniger Süßes, Fettreiches und Alkohol, dafür aber mehr Obst und Gemüse auf den Speiseplan packen. Bei einer solchen energiereduzierten Mischkost sollten ab mittags immer rohe, frische Sachen vorweg verzerrt werden.

Ein guter Trick, um auf diese Weise abzunehmen: vor dem Essen eine rohe Möhre kauen, da sie schnell den Magen füllt. Außerdem ist es wichtig langsam zu kauen und mindestens 1,5 (besser 2) Liter Wasser oder ungesüßten Tee pro Tag zu trinken. Sportliche Bewegung rundet ein erfolgreiches Abnehmprogramm ab – am besten sind hierfür eine Kombination von Krafttraining (Muskelaufbau) und Ausdauersport geeignet.

So wird eine negative Kalorienbilanz erzielt, d.h. der Körper verbrennt mehr Kalorien, als ihm über die Nahrung zugeführt wird. Das ist die Faustregel zum Abnehmen. Dadurch wird der Körper gezwungen, gespeicherte Kalorienreserven in Form von Fettpölsterchen abzubauen. Mehr als 500 Gramm oder 1 Kilogramm pro Woche sollte der Gewichtsverlust aber nicht betragen.

Die eigentliche Herausforderung beim Abnehmen ist, das geringere Gewicht auch zu halten. Damit nicht der gefürchtete JoJo-Effekt eintritt, müssen die Essgewohnheiten auf Dauer geändert werden. Aber natürlich ist hin und wieder eine kleine Sünde gestattet.

Tipps: Richtig trinken leicht gemacht

Mittwoch, 14. April 2010

Zwei Liter am Tag – so lautet die Paraderegel für ein ausgewogenes Trinkverhalten. Die wenigsten allerdings schaffen diese Menge. Das führt dazu, dass jeder zweite Deutsche zu wenig trinkt. Wir zeigen ein paar Tipps, wir der Körper mit ausreichend Flüssigkeit versorgt wird.

Stilles Wasser - der ideale Durstlöscher © Flickr / Andrew Mason

Stilles Wasser - der ideale Durstlöscher © Flickr / Andrew Mason

Es ist schon ein Phänomen, das viele Sportler – vor allem Freizeitsportler – während der körperlichen Betätigung zu wenig trinken. Ein rapider Leistungsabsturz und/oder Kopfschmerzen bleiben da natürlich nicht aus. Aber auch im Alltag greifen viele Menschen viel zu selten zum Glas oder zur Flasche. Dabei ist es für das Wohlbefinden so wichtig, dass der menschliche Wasserhaushalt in Balance gehalten wird. Immerhin kann ein Flüssigkeitsverlust von nur 2 Prozent die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit um bis zu einem Fünftel vermindern.

Doch leider hinkt das Durstgefühl der Notwendigkeit zu trinken hinterher – es kommt einfach immer zu spät. Deshalb sollten wir schon bevor wir durstig sind regelmäßig zum Glas greifen. Das trifft übrigens auch auf das Essen.

Damit man sich selbst zum Trinken motivieren kann, gibt es ein paar Tipps und Tricks. Beispielsweise sollte man sich morgens die tägliche Trinkmenge bereitstellen und immer in Sichtweite platzieren. Auch regelmäßige Abläufe können das Trinkverhalten trainieren, wie etwa ein Getränk zu jeder Mahlzeit oder unmittelbar nach dem Aufstehen. (mehr…)

Äpfel - die gesunden Kalorienkiller

Montag, 4. Januar 2010

Von Mono-Diäten wird von Ernährungswissenschaftlern regelmäßig abgeraten. Schließlich schadet man dem eigenen Körper mehr, als das man ihm durch eine einwöchige Ernährung bestehend aus Ananas oder Äpfeln etwas Gutes tut. Doch hin und wieder einen Apfel-Tag einzulegen kann nicht schaden. Denn Äpfel gehören zu den absoluten Kalorienkillern.

Äpfel. Foto: Flickr by monknet Schön das es sie noch gibt, die Kalorienkiller die sogar noch lecker sind. Bestes Beispiels sind Äpfel. Diese faustgroße Obstsorte ist mit seinen 40 bis 55 Arten nicht nur im Geschmack sehr vielfältig, sondern auch in seiner gesunden Wirkung.

So sagt nicht umsonst ein englisches Sprichwort: „An apple a day keeps the doctor away.“

Denn wer täglich einen Apfel isst, unterstütz damit sein Vorhaben, endlich ein paar Kilos abzunehmen. Denn Äpfel enthalten Vitamin C, Kalium, leicht verdaulliche Kohlenhydrate, zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe und Ballaststoffe – wie etwas Pektin, das die Verdauung fördert und Durchfall lindert.

Doch zudem helfen Äpfel, den Cholesterinspiegel zu senken. Wer täglich drei Äpfel isst, kann somit den Wert des „bösen“ LDL-Cholesterinspiegels um bis zu sechs Prozent senken. Daher sollte jeder, der auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung achtet, täglich auf Äpfel zurückgreifen. Und egal ob Pink Lady, Jonagold oder Granny Smith – Hauptsache die Schale wird mitgegessen. Denn in ihr stecken bekanntlich die meisten Vitamine.

Also, dann viel Spaß bei der gesunden Knabberei und immer auch den Kleinen lieber einen Apfel statt ein Schoko-Snack mit in die Schule geben.

Pilze – die gesunden Schlankmacher

Sonntag, 1. November 2009

In Europa gibt es circa 5.000 bekannte Pilzarten. Ein riesiges Angebot und zudem ungemein gesund. Doch warum? Wir klären auf!

Pfifferlinge © Flickr by McPig Konservenpilze sind über das ganze Jahr erhältlich. Doch die Saison für Wildpilze, die im Juni beginnt, findet im November ihr Ende. Bis dahin sollten wir uns noch öfter an der Köstlichkeit der Natur Sattessen.

Pilze sind für ältere Menschen ab 60 Jahren ideal, da sie sehr wenig Fett enthalten und zum größten Teil aus Wasser bestehen. Sie sind sozusagen echte Schlankmacher. Außerdem sind Pilze reich an Mineralstoffen wie Kalzium, Magnesium, Spurenelemente wie Mangan, Selen und Zink, an Vitamin B, C und D wie auch an essentiellen Aminosäuren.

Pilze sind auch reich an Eiweiß, deshalb glaubte man früher, dass man Pilzgerichte nicht aufwärmen darf, weil sie schnell schlecht wurden. Heute weiß man, dass das einmalige Aufwärmen kein Problem ist. Die Reste müssen nur runterkühlen und im Kühlschrank bei 4 bis 6 Grad gelagert werden. Die Reste müssen allerdings spätestens am nächsten Tag gegessen und vorher bei 70 Grad erhitzt werden. (mehr…)

Low-Carb-Diät: Kohlenhydratarme Ernährung reduziert Gehirnleistung

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Es gibt unendlich viele Diäten. Eine der beliebtesten ist die Low-Carb-Diät, bei der die Kohlenhydratzufuhr stark gesenkt wird. Doch was uns dem Wunschgewicht näher bringt, hat negative Auswirkungen auf das Gehirn.

Kartoffeln © Flickr by Dr. Hemmert

Kohlenhydrate sind im Grunde genommen nichts anderes als Zucker und somit wichtige Energielieferanten. Doch wer zuviel davon isst ohne sich sportlich zu betätigen, darf sich nicht über Übergewicht beschweren.

Um dem entgegenzuwirken greifen viele Abnehmwillige auf die Low-Carb-Diät (kohlenhydratarme Diät) zurück.

Lebensmittel wie Brot, Reis, Nudeln oder Kartoffeln verschwinden vom Speiseplan und werden durch einen erhöhten Eiweißkonsum in Form von Fleisch, Fisch oder Milchprodukten sowie viel Obst und Gemüse ersetzt.

Das mag uns der Wunschfigur näher bringen, doch während die Pfunde purzeln, purzelt auch die Gedächtnisfunktion nach unten. Das wurde anhand einer Studie bewiesen, bei der Probanden, die kaum kohlenhydratreiche Lebensmittel zu sich nahmen, in kürzester Zeit schlechter bei Gedächtnistests abschnitten als diejenigen, die sich ausgewogen, aber kalorienarm ernährten. (mehr…)

Ordnung im Kühlschrank – Lebensmittel richtig lagern

Dienstag, 13. Oktober 2009

Ordnung muss sein! Das gilt auch für den Kühlschrank. Denn wer seine Lebensmittel richtig lagert, gewährleistet auch eine optimale Frische und Haltbarkeit.

Da die Luft in unserem Kühlschrank permanent zirkuliert und kalte Luft bekanntlich nach unten „fällt“, entstehen unterschiedliche Kaltzonen. Die Temperaturunterschiede liegen dabei zwischen zwei und acht Grad.

Eier © Flickr by Nozee Le Snoop Nicht jedes Lebensmittel mag es gleich kalt, daher gibt es für Milch, Wurst und Co. einen besonders geeigneten Platz.

Kühlschranktür: Hier sollten Lebensmittel wie Marmelade, Butter, Eier oder Senf gelagert werden, da sie sich in den „wärmeren“ Fächern der Kühlschranktür am wohlsten fühlen. Unten in die Tür können Getränke in die vorgesehenen Halter platziert werden.

Oberes Fach: Im oberen Bereich ist es innerhalb des Kühlschranks ist es nicht ganz so kalt. Gekochtes, Kuchen, Torten, aber auch Käse und geräucherter Schinken benötigen nur wenig Kühlung und lagern am besten getrennt verpackt im oberen Bereich.

Mittleres Fach: Der ideale Ort für Milchprodukte wie Quark, Joghurt oder geschlossene Milchgetränke ist das mittlere Fach mit etwa fünf Grad. (mehr…)