Artikel-Schlagworte: „Ungesund“

Sind Flip Flops ungesund?

Donnerstag, 15. Juli 2010

An heißen Sommertagen gehören sie einfach dazu: Flip-Flops! Doch ist das Tragen dieser leichten Sommerschuhe wirklich ungesund? Auf Dauer ja. Warum lesen sie im folgenden Artikel.

Flip Flops. Foto: aussiegall by Flickr Wenn es draußen warm ist, tragen wir entsprechend leichte Kleidung. Ein paar Shorts und ein leichtes T-Shirt, schon ist man passend angezogen. Und die Füße? Die wollen natürlich auch leicht bekleidet sein. Ein Griff zu den Flip-Flops ist da genau das Richtige.

Doch Vorsicht, denn für die Füße sind Flip-Flops alles andere als optimal. Daher sollte mit ihrem Einsatz sparsam umgegangen werden. Ein monatelanges Tragen während des Sommers ist zu vermeiden.

Krämpfe, Muskelspannung - warum Flip Flops ungesund sind

Die Ursache hierfür ist, dass man in den Zehensandalen keinen festen Halt hat. Die Folge ist, dass die Füße nicht richtig abrollen können wie bei festem Schuhwerk. Das Gleiche trifft auch auf Cloques oder sonstige Schlappen ohne Halteriemen zu. Bei längerem Tragen steigt die Muskelspannung in Zehen und Füßen, wodurch in der Folge nächtliche Wadenkrämpfe entstehen sowie Kopf- und Rückenschmerzen auftreten können.

Natürlich ist es kein Problem, wenn Flip-Flops gelegentlich an heißen Tagen getragen werden, doch ein dauerhafter Einsatz kann sich negativ auswirken. Auch wenn es im Moment des Tragens angenehm ist, sollte man die möglichen gesundheitlichen Folgen beim Tragen von Flip Flops nicht vergessen.

Fit im Büro: Hilfe gegen trockene Augen

Dienstag, 8. Juni 2010

Denn ganzen Tag vor dem Computer sitzen, sei es im Büro oder der Freizeit, ist nicht nur ungesund für den Rücken, sondern kann auch zu trockenen Augen führen. Warum Bildschirmarbeit ein Austrocknen der Augen verursacht und was man dagegen tun kann, erklärt folgender Artikel.

Computerarbeit. Foto: Flickr by Extra Ketchup Trockene Augen sind ein weit verbreitetes Problem. Wer davon betroffen ist, sollte unbedingt ein Tränenersatzmittel zur Linderung verwenden. Diese künstlichen Tränen werden zwei- bis dreimal täglich in das trockene Auge getropft.

Die Benetzungstropfen sollten keine Konservierungsmittel enthalten, da sich ansonsten bei langer Anwendung die Trockenheit der Augen weiter verstärken kann. Doch wie entstehen trockene Augen überhaupt?

Ursache von trockenen Augen

Trockene Augen entstehen, wenn Bindehaut und Hornhaut nicht ausreichend mit Tränenflüssigkeit benetzt werden. Dabei kommt es zu einem Fremdkörpergefühl im Auge, wobei weitere Symptome brennen, jucken, häufiges Röten der Augen und zeitweiliges Tränen sind. Nicht selten kann man nur noch verschwommen sehen.

Vor allem das lange Arbeiten am Computer ist für das Austrocknen der Augen verantwortlich. Der Grund: Während der Bildschirmarbeit ist bspw. die Schlagfrequenz des Lides halbiert, so dass sich die Tränenflüssigkeit nicht mehr wie ein Film ein Film auf das Auge legt. Um das zu vermeiden und weiterhin Fit im Büro zu bleiben, sollte man bei längerer Computertätigkeit regelmäßig Pausen einlegen und bewusst mit den Augen blinzeln.

Mitunter sind aber auch Erkrankungen für trockene Augen verantwortlich, wie bspw. eine Schilddrüsenunterfunktion oder rheumatische Erkrankungen. Es ist ratsam, die Ursachen immer medizinisch klären zu lassen.

Viel Fernsehen – weniger Leben

Donnerstag, 18. Februar 2010

Das viel fernsehen nicht unbedingt der Gesundheit dienlich ist, dürfte jedem bewusst sein. Doch nun hat eine Studie beängstigende Fakten auf den Tisch gelegt. Demnach müssen TV-Junkies mit einer verkürzten Lebensdauer rechnen.

TV gucken. Foto: Flickr by oddharmonic ‚Schau nicht soviel Fernsehen’ – ein Satz, den jedes Kind wohl schon einmal von seinen Eltern gehört hat. Wie Recht sie haben! Denn wer täglich mehr als 4 Stunden vor dem Fernseher sitzt, stirbt früher. Eine harte Aussage, die aber Untersuchungen zufolge zutreffend ist.

Die Ursache ist einleuchtend: Als Couchpotatoe bewegt man sich natürlich so gut wie gar nicht, wodurch der Stoffwechsel auf ein Minimum runtergeschraubt wird und ebenfalls eine ruhige Kugel schiebt. Mit fatalen Folgen. Denn dadurch erhöht sich das Risiko, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu bekommen, um satte 80 Prozent. Wie eine australische Studie zum Vorschein brachte, hilft es auch nicht viel, wenn man zwischendurch Sport treibt. Die einzige sinnvolle Lösung: weniger sitzen, viel bewegen.

Auch wenn es uns vor allem zum Feierabend oft schwer fällt, sich zum Sport zu motivieren, sollte man unbedingt versuchen, ihn regelmäßig in die Woche einzubauen. Natürlich ist es nicht leicht, die benötigte Disziplin an den Tag zu legen, doch vielleicht kann eine Sportgruppe im Freundeskreis eine Hilfe sein.

Also, weg mit der Fernbedienung, her mit der Sporttasche! Bei Startproblemen helfen unsere Motivationstipps.

Alkohol behindert Muskelaufbau

Montag, 21. September 2009

Ob auf den Wiesn in München, den Wasn in Stuttgart oder auf allen anderen Oktoberfesten quer durch die Republik. Der Bierkonsum in Deutschland dürfte dieser Tage in die Höhe schnellen. Doch nicht nur im Frühherbst trinkt der Deutsche gern. Dabei vermindert Alkohol nicht nur die sportliche Leistung, sondern behindert auch gleichzeitig den Muskelaufbau.

Bier © Flickr / Jan Beckendorf Dass Alkohol jede Menge negative Eigenschaften mit sich bringt, ist bekannt. Doch auch aus sportlicher Sicht ist Bier und Co. ungeeignet. Schließlich werden bei übertriebenem Konsum die Trainingserfolge zunichte gemacht. Aber wieso?

Alkohol verzögert die Regenerationsprozesse nach dem Sport erheblich. Das ist schlecht, da der Muskel bekanntermaßen nun mal in der Erholungsphase wächst. All das anstrengende Training im Studio wäre somit umsonst.

Das Problem ist, dass der Körper den Alkohol nicht zur Energieversorgung der Muskulatur heranziehen kann. Er wird nur in der Leber verarbeitet. Somit steht die Leber nach dem Alkoholgenuss nur noch beschränkt für andere Stoffwechselvorgänge zur Verfügung. Das betrifft auch die für den Muskelaufbau notwendige Kohlenhydrat- und Eiweißaufnahme. (mehr…)

Zwischenmahlzeiten können Diabetes fördern

Sonntag, 23. August 2009

Diabetes ist auf einem guten Wege zur Volkskrankheit Nummer eins zu werden. Ursachen dafür sind meist eine stark zuckerhaltige Ernährung sowie viele Mahlzeiten über den Tag verteilt zu essen. Daher sollte man seine Essgewohnheiten besser umstellen.

Pommes Frites © Flickr by LabyrinthX Am besten ist es, wenn man drei reichhaltige Mahlzeiten am Tag isst. Zum Frühstück und Mittagessen können diese ruhig sehr umfangreich gestaltet werden, während man am Abend besser auf Kohlenhydrate verzichten sollten. Zwischen den einzelnen Mahlzeiten empfiehlt es sich, mindesten fünf Stunden eine Essenspause einzulegen.

Für den Fall, dass sich der kleine Hunger meldet, können reichlich Wasser oder Tee den Appetit senken. Nur so kommt auch die Bauchspeicheldrüse mal zur Ruhe und schüttet nicht dauernd den “Dickmacher” Insulin aus. Gegen Nahrungsmittel mit einem geringen glykämischen Index, wie beispielsweise Milch- und Vollkornprodukte, diverse Obst oder Gemüsesorten, ist aber natürlich nichts einzuwenden.

Anders sieht es dagegen mit fetthaltigen oder süßen Snacks, vor allem Fastfood, aus. Diese lassen den Insulinspiegel nicht absenken. In der Folge wird dieser konstant hoch gehalten, wobei die Bauchspeicheldrüse permanent auf Hochtouren arbeitet. Und ein erhöhter Insulinspiegel führt früher oder später garantiert zur Diabetes.

Also lieber größere Portionen essen, dafür aber höchstens drei pro Tag.

Sport trotz Erkältung

Mittwoch, 27. Mai 2009

‘Eine kleine Erkältung kann mich nicht vom Sport abhalten’ – wird sich der ein oder andere denken. Auch wenn Bewegung gesund ist, sollte man bei einem Infekt darauf verzichten, wenn man seine Gesundheit nicht unnötig gefährden will.

Erkältet besser keinen Sport betreiben © Flickr / chispita 666 Durch eine Erkältung ist unser Immunsystem geschwächt. Bei größerer körperlicher Anstrengung wird die Körperabwehr weiter belastet und aus einem kleinen, harmlosen Effekt wird schnell eine Angina, Bronchitis oder Herzmuskelentzündung.

Daher lautet die Devise: Kein Sport bei Erkältung!

Abgesehen von den bestehenden gesundheitlichen Risiken, wird man kaum Trainingserfolge erzielen, solange der Körper angeschlagen ist. Zur Bekämpfung des Infekts muss der Körper Millionen von Immunzellen bilden. Hierfür wird sehr viel Eiweiß benötigt. So steigt der Bedarf um 30 bis 40 Prozent an, welches sich der Körper aus der Muskulatur holt. Eine zusätzliche Belastung in Form von sportlicher Betätigung wäre für die Muskeln daher eher schädlich. (mehr…)

Die häufigsten Sportverletzungen – Sprung- und Kniegelenk am meisten gefährdet

Samstag, 2. Mai 2009

Sport ist Mord – heißt es im Volksmund. Schneller als man denkt, ist man beim Joggen umgeknickt oder beim Fußball gefoult worden. Die Folgen sind oft schwerwiegende Verletzungen. Doch welche sind die häufigsten und somit typischsten Sportverletzungen?

Knieverletzungen sind beim Fußball keine Seltenheit © Flickr / ecmorgan Die Universität Bonn und die Arag-Versicherung haben hierfür 125.000 Sportverletzungen analysiert. In mehr als der Hälfte aller Fälle sind die Gelenke betroffen. Am häufigsten das Sprung- und Kniegelenk.

Im Ranking liegen gezerrte oder gerissene Bänder und Verstauchungen des Sprunggelenks ganz vorne. Folgende Auflistung nennt die Körperstellen, die nach der Studie am häufigsten betroffen sind.

Sprunggelenk: Männer 26 % - Frauen 29 %
Kniegelenk: Männer 19 % - Frauen 19 %

Schulter: Männer 5 % - Frauen 3 %
Handgelenk: Männer 4 % - Frauen 4 %
Ellbogen: Männer 2 % - Frauen 3 %

Hüfte: 0,5 % Männer – Frauen 1 %

Dank des medizinischen und physiotherapeutischen Fortschritts sind Gelenkverletzungen in vielen Fällen kein langwieriges Handicap. Daher sollten sie nicht in Panik verfallen und fortan ohne sportliche Betätigung durch Leben schreiten.

Mit der nötigen Aufmerksamkeit können schon viele Verletzungen verhindert werden.