Während sich viele Fitnessjünger mit einer absoluten Akribie und Disziplin dem Bauchtraining widmen, wird dabei der Rücken meist völlig außer Acht gelassen. Doch es ist ungemein wichtig, den Bauch und Rücken gleichermaßen zu trainieren und stärken.
Doch warum? Schließlich sieht ja ein wohlgeformtes Sixpack schöner aus, als ein gut trainierter unterer Rücken, an dem Muskeln kaum sichtbar sind? Doch was hilft ein toll anzusehendes Sixpack, wenn es schmerzliche Folgen hat. Denn genau das kann passieren, wenn der Rücken im Verhältnis zum Bauch viel zu wenig trainiert wird!
Einseitiges Training fördert Schmerzen
Der Schmerz wird aufgrund des Ungleichgewicht - muskuläre Dsybalance - zwischen den beiden Muskelgruppen zum Vorschein kommen. Ist der Rumpf und Rücken unterschiedlich stark ausgebildet, kann das zu Fehlhaltungen führen, welche nicht nur Schmerzen münden, sondern auch dauerhafte Schädigungen herbeiführen. Daher sollte man immer die muskulären Gegenspieler immer im gleichen Verhältnis trainieren.
Prinzip des muskulären Gegenspielers
Schließlich arbeitet ein Muskel bei der Ausführung einer Bewegung niemals allein. Bestes Beispiel ist der Arm: Der Bizeps sorgt für die Beugung, der Trizeps für die Streckung des Armes - Gegenspielerprinzip. Hierbei spricht man auch von Agonist und Antagonist. Ähnlich verhält es sich beim Bauch und Rücken. Daher beim Training immer darauf achten, dass beide Muskelpartien gleichmäßig trainiert und ausgebildet sind.
Und zudem gibt es zahlreiche Übungen, mit denen der Bauch und Rücken ohne Trainingsgeräte trainiert werden können. Für den Bauch sind dabei auch statische Übungen empfehlenswert.
Fazit: Nicht immer nur an die optischen Vorzüge eines Sixpacks denken, sondern auch an die Gesundheit!!!
Hier findet ihr ein paar Übungsbeispiele.
1. Übung: Schulterrollen
Die menschliche Anatomie sieht nicht vor, dass wir längere Zeit sitzen. Das richtige Sitzen gibt es also gar nicht. Am wichtigsten ist es daher, sich soviel es geht zu bewegen. Hierfür einfach mehrmals täglich die Sitzposition variieren und immer wieder mal aufstehen. Doch ein paar Sitzregeln sollten beherzigt werden:
Trainingspläne sind wichtig und für den Leistungsfortschritt unabdingbar. Doch statt langfristig über mehrere Wochen immer mit dem selben Gewicht und der gleichen Anzahl an Sätzen und Wiederholungen zu trainieren, liegt das Geheimnis für einen effektiven Muskelaufbau in der Variabilität.
In einer kanadischen Studie wurden jetzt 13 Übungen für den Rücken besonders unter die Lupe genommen, vor dem Hintergrund, ‚Welche Übung denn die beste für einen breiten Rücken ist?’. Die Antwort: das klassische Rudern mit der Langhantel im Stehen.
Wer in seinem Beruf immer wieder den gleichen Bewegungsablauf (bspw. Taxifahrer, Büroarbeiter, Kassiererin, etc.) vollzieht, wird sich früher oder später mit Rückenproblemen oder versteifter Nackenmuskulatur herumplagen. Wärme in jeglicher Form kann das Problem lindern.