Yoga in Tüchern quasi schwerelos in der Luft? Kling komisch, ist aber beim Anti Gravity Yoga genau der Fall. Doch mit dem klassischen Yoga hat das Ganze nicht unbedingt viel gemein.
Yoga hat sich in den letzten Jahren zu einem absoluten Trend entwickelt. Wenig verwunderlich, dass immer neuere Varianten das Licht am Fitnesshimmel erblicken. Ziemlich neu und sehr spektakulär ist das Anti Gravity Yoga. Hier steht das klassische Yoga mit seinen unterschiedlichen Übungen nicht unbedingt im Mittelpunkt. Vielmehr werden Elemente aus dem Tanzen und Fitness berücksichtigt.
Das wichtigste Sportgerät stellt dabei ein trapezförmiges Tuch dar. In dieses legen sich die Teilnehmer mehr oder weniger rein, um dann darin über den Boden schwebend unterschiedliche Kräftigungsübungen für den ganzen Körper zu machen. Erinnerungen an das ähnliche Sportprogramm „Jukari – Fit to fly“ werden da schon wach.
Wobei es auf dem ersten Blick nicht ganz ungefährlich wirkt, wenn man kopfüber ins Tuch gewickelt ungefähr einen Meter über dem Boden schwebt – ganz im Stile einer Fledermaus. In professionellen Shows finden die Übungen in rund zehn Metern Höhe statt. Was man nicht alles tut, um Gelenke zu entstauchen und die Beweglichkeit zu fördern. Denn das ist ungefähr das Primärziel diesen neuen Trendsports.
Doch ob Anti Gravity Yoga eine breite Masse in den Bann ziehen kann, darf stark bezweifelt werden. Obwohl es vor einiger Zeit in Amerika zum besten neuen Fitnessprogramm des Jahres ausgezeichnet wurde, scheint es eher unrealistisch, dass hierzulande jeder Fitnessklub diese spezielle Yoga-Form anbietet. Doch wer die Augen offen hält und etwas recherchiert, wird bestimmt einen Anbieter finden.
Doch wer sich den Gang zum Schönheitschirurgen sparen und diese Form des
Das LSD steht hier nicht für eine halluzinogene Wirkung, sondern bedeutet Low-Slow-Deep. Man kann schon vermuten, was man sich bei der Kombination mit
Wer sich für einen Bikram-Kurs entscheidet, kann auch gleich seine Badehose einpacken. Die Trainingsstätten werden auf Körpertemperatur aufgeheizt, so dass das gemeinsam Schwitzen bei 38 Grad über die Bühne geht. Diese außergewöhnlich hohe Temperatur hat natürlich einen Sinn.