Artikel-Schlagworte: „Fit im Büro“

Fit im Büro: Wie kann ich Rücken und Augen schonen und Schmerzen vorbeugen?

Donnerstag, 29. Juli 2010

Das Büro gilt als sicherer Arbeitsplatz – im vergleich zu manch anderen Arbeitslätzen ist das auch zutreffend. Dennoch kann auch Büroarbeit langfristig Gesundheitsschäden hinterlassen. Doch wie kann man Rückenschmerzen, Augenprobleme und Konzentrationsschwäche vorbeugen?

Büro. Foto: Flickr by oliverlindner Wer im Büro arbeitet, kann mit einfachen „Tricks und Tipps“ etwas Gutes für seine Gesundheit tun. Am meisten werden Rücken und die Augen beansprucht, denn Büroarbeit ist heute häufig gleichbedeutend mit stundenlangem Sitzen vor dem Computer.

Statistiken ergeben auch, dass es nicht selten zu Sturz- oder Stolperunfällen kommt. Daher sollte man immer die Kabel aufräumen, Verschüttetes sofort aufwischen und an hohen Regalen Tritte und Leitern verwenden. Doch während sich die Unfallgefahr am Arbeitsplatz relativ leicht beheben lässt, kann man auch einfach etwas für Rücken oder Augen tun.

Rückenschmerzen im Büro vorbeugen

Damit der Rücken nicht verkrampft, sollten Büroarbeiter die Sitzposition immer wieder verändern, zwischendurch aufstehen und gehen, auch mal im Stehen telefonieren. Empfehlenswert ist ein Bürostuhl mit höhenverstellbaren Sitz, ausreichender Sitztiefe, flexibler Rückenlehne und Armlehnen.

Augen im Büro schonen

Moderne LCD-Flachbildschirme strengen die Augen nicht so stark an als Röhrenbildschirme. Büroarbeiter sollten mindestens 50 Zentimeter Abstand zum Bildschirm einhalten.

Konzentrationsschwächen vorbeugen

Stickige, verbrauchte oder überheizte Büroluft kann zu Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Bindehautentzündungen, trockenen Schleimhäuten und zu einer erhöhten Anfälligkeit für Erkältungskrankheiten führen. Ideal ist es, eine Raumtemperatur zwischen 20 und 24 Grad. Regelmäßiges Stoßlüften sorgt für ausreichend Frischluft, Zimmerpflanzen verbessern das Raumklima.

Mit diesen einfachen Tipps, bleiben sie „Fit im Büro“!

Fit im Büro: Hilfe gegen trockene Augen

Dienstag, 8. Juni 2010

Denn ganzen Tag vor dem Computer sitzen, sei es im Büro oder der Freizeit, ist nicht nur ungesund für den Rücken, sondern kann auch zu trockenen Augen führen. Warum Bildschirmarbeit ein Austrocknen der Augen verursacht und was man dagegen tun kann, erklärt folgender Artikel.

Computerarbeit. Foto: Flickr by Extra Ketchup Trockene Augen sind ein weit verbreitetes Problem. Wer davon betroffen ist, sollte unbedingt ein Tränenersatzmittel zur Linderung verwenden. Diese künstlichen Tränen werden zwei- bis dreimal täglich in das trockene Auge getropft.

Die Benetzungstropfen sollten keine Konservierungsmittel enthalten, da sich ansonsten bei langer Anwendung die Trockenheit der Augen weiter verstärken kann. Doch wie entstehen trockene Augen überhaupt?

Ursache von trockenen Augen

Trockene Augen entstehen, wenn Bindehaut und Hornhaut nicht ausreichend mit Tränenflüssigkeit benetzt werden. Dabei kommt es zu einem Fremdkörpergefühl im Auge, wobei weitere Symptome brennen, jucken, häufiges Röten der Augen und zeitweiliges Tränen sind. Nicht selten kann man nur noch verschwommen sehen.

Vor allem das lange Arbeiten am Computer ist für das Austrocknen der Augen verantwortlich. Der Grund: Während der Bildschirmarbeit ist bspw. die Schlagfrequenz des Lides halbiert, so dass sich die Tränenflüssigkeit nicht mehr wie ein Film ein Film auf das Auge legt. Um das zu vermeiden und weiterhin Fit im Büro zu bleiben, sollte man bei längerer Computertätigkeit regelmäßig Pausen einlegen und bewusst mit den Augen blinzeln.

Mitunter sind aber auch Erkrankungen für trockene Augen verantwortlich, wie bspw. eine Schilddrüsenunterfunktion oder rheumatische Erkrankungen. Es ist ratsam, die Ursachen immer medizinisch klären zu lassen.

Fit im Büro: 3 Übungen für einen starken Rücken

Mittwoch, 25. November 2009

Im 3. Teil unserer „Fit im Büro“-Serie wollen wir euch ein paar effektive Übungen zur Stärkung des mittleren Rückens vorstellen. Das kleine Workout lässt sich unauffällig durchführen, so dass die Kollegen oder der Chef davon gar nichts mitbekommen.

Durch eine krumme Sitzhaltung und hängende Schultern wird der Rücken besonders stark belastet. Zeit, dem entgegenzuwirken. Mit den folgenden drei Übungen können wir die Beweglichkeit und die Kraft unserer Brustwirbelsäule ohne großen Aufwand enorm verbessern.

Arbeitsplatz © Flickr by Benjamin Rossen 1. Übung: Schulterrollen

In der Ausgangsstellung nehmen wir eine „Nachdenker“-Position ein. Hierfür werden sie Ellenbogen auf den Tisch gestellt und die Hände stützen den Kopf. Nun werden ganz langsam die Schultern und Schulterblätter nach hinten gezogen und die Brustwirbel völlig aufgerichtet. Die Bewegung dauert 10 Sekunden und die Spannung am Ende wird für 5 Sekunden gehalten.

Anschließend werden die Schultern langsam wieder nach vorne gezogen. Die Brustwirbel werden dabei hängengelassen. Auch die Vorwärtsbewegung dauert mindestens 10 Sekunden und die Spannung wird erneut für 5 Sekunden gehalten.

Diese Übung dreimal wiederholen. (mehr…)

Fit im Büro: Richtig Sitzen - 5 Tipps für die richtige Haltung

Montag, 23. November 2009

Wir arbeiten mit dem Computer, nehmen beim Meeting in der Runde Platz oder führen mit dem Chef angesicht zu angesichtsein wichtiges Gespräch: Es ist unvermeidbar, dass wir die meiste Zeit sitzend im Büro verbringen. Und das Tag für Tag. Entsprechend ist eine richtige Sitzposition wichtig, um Rückenschmerzen zu vermeiden. “Fit im Büro” nennt fünf wertvolle Tipps.

Richtige Sitzhaltung © Flickr by Kare_Products Die menschliche Anatomie sieht nicht vor, dass wir längere Zeit sitzen. Das richtige Sitzen gibt es also gar nicht. Am wichtigsten ist es daher, sich soviel es geht zu bewegen. Hierfür einfach mehrmals täglich die Sitzposition variieren und immer wieder mal aufstehen. Doch ein paar Sitzregeln sollten beherzigt werden:

1. Die Sitzhöhe so einstellen, dass beide Füße flach auf dem Boden stehen

2. Stimmt die Sitzhöhe, liegen die Unterarme waagerecht auf dem Tisch auf. Schultern entspannt lassen, nicht verkrampfen

3. Ein Sitzkeil unterstützt die richtige Sitzposition. Durch die nach vorn geneigte Sitzfläche hat man eine bessere Haltung und vermeidet einen Rundrücken  (mehr…)

Fit im Büro: Büroschlaf – Fit in 15 Minuten

Donnerstag, 19. November 2009

Der berufliche Alltag im Büro macht vielen zu schaffen. Entsprechend wollen wir euch mit unserer kleinen Artikelserie „Fit im Büro“ gute Tipps geben, wie man sein Berufsleben gesünder gestalten kann. Teil 1 befasst sich mit Büroschlaf – dem Power Nap.

Jeder kennt die Symptome, die täglich nach dem Mittagessen auftreten: Die Konzentration lässt nach, die Motivation sinkt und die Augen lassen sich nur mit Mühe offen halten. Vor allem jetzt, zur dunklen Jahreszeit. Eine kurze Auszeit ist da das ideale Mittel.

Aufputschmittel falsch
Wenn uns die Müdigkeit am Arbeitsplatz überkommt, behelfen wir uns meist mit einer Tasse Kaffee und schleppen uns mit halber Kraft durch den Rest des Tages. Doch das ist falsch. Der Leistungsabfall zwischen 12 und 16 Uhr ist ganz natürlich und lässt sich nicht durch Aufputschmittel überspielen. Dadurch gelingt es uns höchstens, die Müdigkeit zu verschieben.

Auch Chefs profitieren von Büroschlaf
Ein Kurzschlaf, auch Power Nap (Kraftschlaf, Energienickerchen), in dieser Phase des Leistungsabfalls führt dazu, hat einen unglaublichen Erholungseffekt und lässt den Körper schnell regenerieren. Dabei reichen schon 5 bis 15 Minuten aus. (mehr…)