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Abnehmen: Mehrere kleinere Mahlzeiten besser als wenige große?

Donnerstag, 26. August 2010

Rund um das Thema Abnehmen haben sich viele Mythen und Märchen eingeschlichen. Eine beliebte Annahme erklärt, dass es besser ist, über den Tag mehrere kleine Mahlzeiten zu essen als wenige große. Forget it!

Salat. Foto: Marshall Astor - Food-Pornographer Denn man kann nicht oft genug erklären, dass es eigentlich vollkommen egal ist, wieviele Mahlzeiten man über den Tag verteilt isst. Wer effektiv abnehmen will, muss in erster Linie auf die Kalorienbilanz achten. Damit ist das Verhältnis von Kalorien, die man am Tag zu sich nimmt, zu den Kalorien, die am Tag verbrannt werden, gemeint.

Ob da nun die Gesamtkalorienanzahl auf wenige große und mehrere kleine Mahlzeiten verteilt wird, hat auf den Kalorienverbrauch keinen Einfluss. Welche Strategie einem besser liegt, muss jeder für sich selber entscheiden. Dafür sind das Hungergefühl und der Tagesablauf (der natürlich durch den Beruf bestimmt wird) entscheidend.

Wer Gewicht verlieren will, muss sich eigentlich nur an einen ganz einfachen Leitsatz halten: Zum Abnehmen zählt nur, dass man mehr Kalorien verbrennt, als man aufnimmt. Also das so genannte Kaloriendefizit erreicht. Und ein Kaloriendefizit wird nur dann erreicht, wenn wir regelmäßig Sport treiben und auf unsere Ernährung achten.

Krafttraining auch für Frauen gut – Angst vor zu vielen Muskeln unbegründet

Montag, 9. August 2010

Viele Frauen meiden Krafttraining, aus Angst, zuviele Muskeln aufzubauen und somit nicht mehr weiblich auszusehen. Doch die Angst ist unbegründet. Frauen sind, genau wie Männer, gut beraten, wenn man durch Krafttraining etwas für die Muskulatur tut.

Bodybuilding Frauen. Foto: roonb by Flickr Es ist genetisch gar nicht möglich, dass Frauen durch typisches Hantel- und Krafttraining ähnliche Muskeln aufbauen wie Männer. Denn Frauen besitzen viel weniger Testosteron – das männliche Sexualhormon, welches zugleich eine übergeordnete Bedeutung im Muskelaufbau spielt. Zwar sieht man im Female Bodybuilding genau das Gegenteil, doch diese Frauen haben hierfür auf anabole Steroide zurückgegriffen.

Krafttraining für Frauen ideal

Vielmehr können Frauen durch Krafttraining sehr viel für ihren Körper und zugleich Selbstbewusstsein tun. Wer beispielsweise ein viel zu breites Becken hat, kann man durch das Antrainieren von etwas mehr Substanz im Oberkörper einen optisch sehr guten Ausgleich schaffen. Zudem werden durch spezielle Kräftigungsübungen für Schulter und Arme eine straffere Form und verbessert die Haltung erzielt. Hängeschultern und schlaffe, wackelnde Oberarme können durch Hanteltraining gut „bekämpft“ werden.

Frauen: Bauchtraining hilft und stärkt

Frauen sollten auch regelmäßiges Bauchtraining betreiben. Auch hier muss man nicht gleich Angst vor einem Sixpack haben. Für Frauen natürlich antrainierbar, doch für sichtbare Bauchmuskeln darf der Körperfettanteil nicht höher als 12% sein. Gut trainierte Bauchmuskeln tragen zudem zu einer aufrechten und souveränen Körperhaltung bei und stärken somit auch gleichzeitig das Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen.

Außerdem unterstützen Muskeln das Abnehmen, da diese wahre Energieöfen sind und auch in der Ruhephase wesentlich mehr Kalorien verbrennen.

Daher sollte jede Frau ihre Vorurteile gegen Frauen-Fitness abstreifen. Und wenn das Training keinen Spaß macht, kann man es natürlich wieder sein lassen. Doch bitte nicht aus Angst vor zu vielen Muskeln!

Effektiv abnehmen: Erst Krafttraining dann Ausdauer

Dienstag, 18. Mai 2010

Krafttraining zum Muskelaufbau, Ausdauertraining zum Fettabbau – das ist klar. Besonders effektiv wird das Training, wenn in einer Einheit sowohl Kraft- als auch Ausdauertraining betrieben wird, vor allem auch für alle Abnehmwilligen. Doch in welcher Reihenfolge soll trainiert? Die Antwort lautet: Immer erst Krafttraining, dann die Ausdauer trainieren! Aber warum?

Jogging  © Flickr by mikebaird

Jogging © Flickr by mikebaird

Wird vor dem Kraft- das Ausdauertraining gelegt, könnte das negative Folgen auf das Leistungsvermögen haben. Schließlich werden während des Joggings oder dem Workout auf dem Cardiogerät die Kohlenhydratspeicher entleert, die wichtig für die Energiebereitstellung sind. Beim anschließenden Krafttraining mit Hanteln und Co. wäre der Körper einfach zu ausgepowert und kann nicht mehr die gewohnte Leistung vollbringen – das Training ist uneffektiv.

Mit leeren Kohlenhydratspeicher zum Ausdauertraining

Ganz anders sieht es aus, wenn das Krafttraining vor der Ausdauereinheit erfolgt. Der Körper kann auf volle Energietanks (Kohlenhydratspeicher) zurückgreifen, die bei einem intensiven Training, welches nicht länger als 45 Minuten dauert, weitestgehend geleert werden. Wird mehr oder weniger direkt im Anschluss das Ausdauertraining absolviert, wird der Körper aufgrund der fast aufgebrauchten Kohlenhydratspeicher gezwungen, auf alternative Energiequellen zurückzugreifen. Damit sind die Fettdepots, die sich so wunderbar am Bauch sammeln, gemeint.

Effektiv abnehmen

Diese Kombination von „erst Kraft- dann Ausdauertraining“ ist vor allem für alle Übergewichtige zu empfehlen, da man so effektiv abnehmen kann. Voraussetzung ist natürlich eine regelmäßige Wiederholung des Trainings und natürlich eine gesunde, ausgewogene Ernährung.

Abnehmen leicht gemacht mit energiereduzierter Mischkost

Dienstag, 27. April 2010

Um für den Sommer noch Gewicht abzunehmen, sollte man keine Crash-Diäten ausprobieren. Mit einer energiereduzierten Mischkost kann ganz nebenbei 4 bis 5 Kilo verschwinden lassen, ohne gleich eine Crash-Diät auszuprobieren. Doch wie geht das?

Apfel © Flickr by Flickr / Abhijit Tembhekar Wer abnehmen will, sollte immer erstmal seinen Speiseplan überprüfen. Denn bei vielen Abnehmwilligen verschwinden so schnell 4 bis 5 Kilo. Der Schlüssel zum Erfolg ist ganz einfach: weniger Süßes, Fettreiches und Alkohol, dafür aber mehr Obst und Gemüse auf den Speiseplan packen. Bei einer solchen energiereduzierten Mischkost sollten ab mittags immer rohe, frische Sachen vorweg verzerrt werden.

Ein guter Trick, um auf diese Weise abzunehmen: vor dem Essen eine rohe Möhre kauen, da sie schnell den Magen füllt. Außerdem ist es wichtig langsam zu kauen und mindestens 1,5 (besser 2) Liter Wasser oder ungesüßten Tee pro Tag zu trinken. Sportliche Bewegung rundet ein erfolgreiches Abnehmprogramm ab – am besten sind hierfür eine Kombination von Krafttraining (Muskelaufbau) und Ausdauersport geeignet.

So wird eine negative Kalorienbilanz erzielt, d.h. der Körper verbrennt mehr Kalorien, als ihm über die Nahrung zugeführt wird. Das ist die Faustregel zum Abnehmen. Dadurch wird der Körper gezwungen, gespeicherte Kalorienreserven in Form von Fettpölsterchen abzubauen. Mehr als 500 Gramm oder 1 Kilogramm pro Woche sollte der Gewichtsverlust aber nicht betragen.

Die eigentliche Herausforderung beim Abnehmen ist, das geringere Gewicht auch zu halten. Damit nicht der gefürchtete JoJo-Effekt eintritt, müssen die Essgewohnheiten auf Dauer geändert werden. Aber natürlich ist hin und wieder eine kleine Sünde gestattet.

Abnehmen: Das Fett am Bauch loswerden

Montag, 15. März 2010

Wie werde ich mein Fett am Bauch los? Eine beliebte Frage bei allen, die sich bspw. über den Winter aufgrund mangelnder sportlicher Betätigung und fettiger Ernährung jetzt „plötzlich“ unbeliebten Fettpölsterchen – vor allem am Bauch – ausgesetzt sehen. Die Antwort ist ganz einfach.

Dicke Bäuche. Foto: Flickr by Tobyotter Doch dabei soll vorerst mit einem Mythos aufgeräumt werden. Denn viele glauben, dass man durch zahlreiche Übungen für die Bauchmuskulatur einen flachen Bauch bekommt und entsprechend abnimmt. Das ist falsch, da eine punktuelle Fettverbrennung nach wie vor nicht möglich ist.

Das soll aber nicht heißen, dass das Bauchtraining jetzt komplett aus dem Trainingsprogramm genommen werden sollte. Bauchübungen können aber nur einen kleinen Teil des Trainings im Kampf gegen Fettpolster und Übergewicht ausmachen. Der Körper verbrennt dann Fett, wenn er über einen längeren Zeitraum mehr Energie verbrennt, als er aufnimmt. An welchen Stellen das jedoch geschieht, ist eine Frage der Veranlagung.

Ganzkörpertraining statt Situps

Um aber möglichst effektiv Fett am Bauch zu verlieren, sollte man Fitnessübungen machen, bei denen mehr Muskeln gleichzeitig aktiviert werden. Dadurch wird der Energieverbrauch erhöht. Im Fitnessstudio sollte man daher besser auf ein Ganzkörpertraining (Brust, Arme, Schultern, Beine, Bauch, Po, Rücken) setzen, statt mit unendlichen Situps und anderen Bauchübungen einem schlanken Bauch hinterher zujagen.

Wenn man zusätzlich noch zwei- bis dreimal die Woche Ausdauersport betreibt und auf eine ausgewogene Ernährung achtet, ist es gut um die Wunschfigur bestellt.

Äpfel - die gesunden Kalorienkiller

Montag, 4. Januar 2010

Von Mono-Diäten wird von Ernährungswissenschaftlern regelmäßig abgeraten. Schließlich schadet man dem eigenen Körper mehr, als das man ihm durch eine einwöchige Ernährung bestehend aus Ananas oder Äpfeln etwas Gutes tut. Doch hin und wieder einen Apfel-Tag einzulegen kann nicht schaden. Denn Äpfel gehören zu den absoluten Kalorienkillern.

Äpfel. Foto: Flickr by monknet Schön das es sie noch gibt, die Kalorienkiller die sogar noch lecker sind. Bestes Beispiels sind Äpfel. Diese faustgroße Obstsorte ist mit seinen 40 bis 55 Arten nicht nur im Geschmack sehr vielfältig, sondern auch in seiner gesunden Wirkung.

So sagt nicht umsonst ein englisches Sprichwort: „An apple a day keeps the doctor away.“

Denn wer täglich einen Apfel isst, unterstütz damit sein Vorhaben, endlich ein paar Kilos abzunehmen. Denn Äpfel enthalten Vitamin C, Kalium, leicht verdaulliche Kohlenhydrate, zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe und Ballaststoffe – wie etwas Pektin, das die Verdauung fördert und Durchfall lindert.

Doch zudem helfen Äpfel, den Cholesterinspiegel zu senken. Wer täglich drei Äpfel isst, kann somit den Wert des „bösen“ LDL-Cholesterinspiegels um bis zu sechs Prozent senken. Daher sollte jeder, der auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung achtet, täglich auf Äpfel zurückgreifen. Und egal ob Pink Lady, Jonagold oder Granny Smith – Hauptsache die Schale wird mitgegessen. Denn in ihr stecken bekanntlich die meisten Vitamine.

Also, dann viel Spaß bei der gesunden Knabberei und immer auch den Kleinen lieber einen Apfel statt ein Schoko-Snack mit in die Schule geben.

Cardio-Strip - erhöhte Fettverbrennung durch nacktes Training?

Montag, 14. Dezember 2009

Nackt auf dem Stepper oder dem Cross-Trainer sein Workout durchziehen? Was für viele eher unangenehm scheint, ist in den USA auf dem besten Wege zum Trendsport. Schließlich soll so die Fettverbrennung erhöht werden.

Sixpack © Flickr by leies u. sunnie Das Cardio Striptease verspricht auf jeden Fall etwas mehr Erotik in die Fitnessclubs zu bringen. Und da viele muskelbepackte Kraftprotze und schlanke Fitnessschönheiten durchaus einen Hang zum Exhibitionismus haben – man will ja schließlich zeigen was man (frau) hat – kann man in einigen Studios sein Training komplett nackt oder zumindest oben ohne absolvieren. Auch in Deutschland gibt es vereinzelt Fitnessstudios, die Cardio-Strip anbieten.

Puls steigt durch Aufregung
Doch aus trainingswissenschaftlicher Sicht macht das Ganze wenig Sinn? Natürlich schnellt der Puls zusätzlich in die Höhe, wenn man im Adamskostüm sein Workout absolviert. Doch das ist der natürlichen Aufregung zu schulden und hat leider keinen positiven Einfluss auf die Fettverbrennung. Zudem dürften sich vor allem Frauen den starrenden Blicken der Männer bewusst sein. Ein Zustand, der das Training nicht unbedingt angenehmer macht.

“Strip Aerobic” als Alternative
Es gibt ja viele Fitness-Trends, die durchaus zum Nach- oder Mitmachen animieren. Doch Cardio-Strip gehört wohl eher nicht dazu. Wer dennoch auf Nacktsport steht, sollte sich vielleicht mal „Strip Aerobic“ angucken. Hier kann man mit Gleichgesinnten seinen nackten Körper schütteln und rekeln wie man will.