Zwischenmahlzeiten können Diabetes fördern

| 23. August 2009 | Kommentare (3)

Diabetes ist auf einem guten Wege zur Volkskrankheit Nummer eins zu werden. Ursachen dafür sind meist eine stark zuckerhaltige Ernährung sowie viele Mahlzeiten über den Tag verteilt zu essen. Daher sollte man seine Essgewohnheiten besser umstellen.

Pommes Frites © Flickr by LabyrinthX Am besten ist es, wenn man drei reichhaltige Mahlzeiten am Tag isst. Zum Frühstück und Mittagessen können diese ruhig sehr umfangreich gestaltet werden, während man am Abend besser auf Kohlenhydrate verzichten sollten. Zwischen den einzelnen Mahlzeiten empfiehlt es sich, mindesten fünf Stunden eine Essenspause einzulegen.

Für den Fall, dass sich der kleine Hunger meldet, können reichlich Wasser oder Tee den Appetit senken. Nur so kommt auch die Bauchspeicheldrüse mal zur Ruhe und schüttet nicht dauernd den „Dickmacher“ Insulin aus. Gegen Nahrungsmittel mit einem geringen glykämischen Index, wie beispielsweise Milch- und Vollkornprodukte, diverse Obst oder Gemüsesorten, ist aber natürlich nichts einzuwenden.

Anders sieht es dagegen mit fetthaltigen oder süßen Snacks, vor allem Fastfood, aus. Diese lassen den Insulinspiegel nicht absenken. In der Folge wird dieser konstant hoch gehalten, wobei die Bauchspeicheldrüse permanent auf Hochtouren arbeitet. Und ein erhöhter Insulinspiegel führt früher oder später garantiert zur Diabetes.

Also lieber größere Portionen essen, dafür aber höchstens drei pro Tag.

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Einordnung / Kategorie: Ernährung, Medizin & Gesundheit

Kommentare (3)

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  1. doxidox sagt:

    Also erstens mal Insulin als „Dickmacher“ zu bezeichnen finde ich sehr irreführend. Insulin ist ein lebenswichtiges Hormon dass lediglich dazu dient den Blutzucker in die Zellen zu befördern (zur Speicherung oder sofortigen Verwertung).

    Dick macht demnach die Menge der Kohlenhydrate, die man zu sich nimmt, und nicht das Insulin. Das muss ja schließlich schaun dass der ganze Zucker wo hinkommt, da wir sonst permanent an Hyperglykämie (zu hohem Blutzuckerspiegel) leiden würden.

    Zweitens finde ich die Aussage, dass Zwischenmahlzeiten ansich Diabetes (mit e) verursachen auch eine krasse Verallgemeinerung. Schlimm sind eigentlich nur Mahlzeiten (ob Haupt oder zwischen ist da egal) die sehr zuckerhältig sind, weil da der Blutzuckerspiegel sehr schnell extrem hoch ansteigt, und die Bauchspeicheldrüse von 0 auf 100% in sehr kurzer Zeit gehen muss. Tut man ihr das über längere Zeit an, dann verliert sie ihre Sensibilität und und akzeptiert von vorn herein höhere Blutzuckerwerte -> tadaaaa Diabetes

    Isst man dagegen eher Speisen mit einem niedrigen glykämischen Index (http://de.wikipedia.org/wiki/Glyk%C3%A4mischer_Index), bei denen der Blutzucker nur sehr langsam nach der Nahrungsaufnahme ansteigt, dann ist das für die Bauchspeicheldrüse überhaupt kein Problem. Außerdem fällt der Blutzuckerspiegel nicht so schnell ab, wodurch man länger kein Hungergefühl verspürt.

    Es kommt also wie immer darauf an WAS man isst, und nicht obs jetzt 3 oder 5 mal an Tag ist. Das ist dann wohl eher Überzeugungssache. Aber man sollte schon mal ein wenig recherchieren bevor man so ein Artikel schreibt.

  2. Robert sagt:

    @ doxidox:

    Danke für deinen Kommentar. Die Kritik nehme ich gerne an und habe den Artikel etwas nachbearbeitet.

    Natürlich ist es in erster Linie wichtig was wir essen, doch man sollte auch die zeitliche Komponente nicht aus den Augen verlieren.

  3. Ronia sagt:

    Warum muss insulinpflichtiger Diabetiker z.B. zwischen Frühstück und Mittagessen eine Zwischenmahlzeit essen?
    Vielen Dank für die Antwort im Voraus!

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