Zahnpflege zu Weihnachten: Darauf kommt es an

| 24. Dezember 2014 | Kommentare (2)

Leckereien wie Stollen, Lebkuchen, Plätzchen, gebrannte Mandeln oder aber Glühwein oder die heiße Schokolade gehören zur Weihnachtszeit einfach dazu. Die Nascherei hat aber nicht nur negative Auswirkungen auf die Figur, sondern auch die Zähne. Während sich die überschüssigen Pfunde relativ schnell wieder abspecken lassen, sind zersetzende Folgen der Zahnsubstanz nicht so leicht zu reparieren. Daher wollen wir euch im Folgenden ein paar wichtige Tipps zur Zahnpflege während der Weihnachtszeit geben.

Weiße Zähne © Flickr by Pink Sherbet Shotography

Weiße Zähne © Flickr by Pink Sherbet Shotography

Um seine Zähne bestmöglich vor Karies zu schützen, sollte man erstmal wissen, wie dieser überhaupt entsteht, was ihn begünstigt. Viele denken, dass nur zuckerhaltigen Speisen und Getränke Gift für die Zähne sind, dem ist aber nicht so. Denn fast jede Nahrung kann unsere Beißer angreifen. Bestimmte Bakterien im Mund begünstigen die Entstehung von Säure, die die Zahnsubstanz angreifen. Wirken die Säuren nur kurzfristig auf den Zahn ein, lässt sich der Schaden relativ leicht wieder durch Speichel beheben, der die Säuren neutralisiert und den Zahnschmelz festigt. Doch wird permanent genascht, kann der Speichel erst gar nicht seine schützende Wirkung zur Entfaltung bringen. Hierfür müssten zwischen den Mahlzeiten oder Naschereien schon rund vier Stunden vergehen.

Wann am besten Naschen?

Entsprechend lautet ein Tipp für das „richtige“ bzw. zahnfreundliche Naschverhalten, dass man nicht über den ganzen Tag verteilt Süßigkeiten konsumieren sollte. Besser wäre es, wenn man sich zum Beispiel nach den Hauptmahlzeiten ein Nascherei gönnt. Auf diese Weise finden sie Säureangriffe auf die Zahnsubstanz nicht so oft statt.

Aber natürlich führt kein Weg an einer gründlichen und vor allem regelmäßigen Zahnpflege vorbei, um das Risiko für Karies auf ein Minimum zu reduzieren. Um die säureproduzierenden Bakterien, die sich besonders im Zahnbelag wohl fühlen, effektiv zu bekämpfen, sind nicht unbedingt die Häufigkeit oder der Zeitpunkt der Zahnpflege entscheidend. Vielmehr kommt es auf die Gründlichkeit und Regelmäßigkeit drauf an. So solltet ihr eure Zähne täglich zwei- bis dreimal mit einer fluoridhaltigen Zahnpaste putzen, wobei das Zähneputzen einen festen Platz in eurer Alltagsroutine haben sollte. Das ist der Grundstein, um eine sorgfältige, gewissenhafte und konzentrierte Reinigung ohne Zeitdruck zu ermöglichen.

Zahnseide und elektrische Zahnbürste empfehlenswert

Ein wichtiger Bestandteil der täglichen Zahnpflege ist auch die Reinigung der Zahnzwischenräume. Hierfür kann abhängig von der Zahnstellung und persönlichen Vorliebe eventuell zur klassischen Zahnseide oder speziellen Bürste für Zahnzwischenräume gegriffen werden. Wer die richtige Zahnpflege erleichtern will, ist mit mit einer elektrischen Zahnbürste bestens beraten, da diese die optimalen Putzbewegungen ganz automatisch machen. Dank der schnellen oszillierend-rotierenden Bürstenkopfbewegungen wird der Zahnbelag entfernt. Empfehlenswert sind Modelle mit einer automatischen Andruckkontrolle, um Schäden am Zahnfleisch oder den Zähnen durch einen zu starken Druck beim Putzen zu verhindern.

Zahnarzt und Prophylaxe nicht vergessen

Aber nicht nur zur Weihnachtszeit sollte bei jedem eine sorgfältige Mund- und Zahnhygiene auf dem Plan stehen. Zudem solltet ihr unabhängig vom Alter und Zustand der Zähne am besten zweimal im Jahr zur zahnärztlichen Vorsorgeuntersuchungen gehen, die Zahnerkrankungen vorbeugen können. Wie sucht man heute Zahnärzte – hier verraten wir euch, worauf es ankommt und was es zu beachten gibt. Außerdem ist pro Jahr ein- bis zweimal eine professionelle Prophylaxe absolut empfehlenswert.

 

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Einordnung / Kategorie: Medizin & Gesundheit

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