Warum Schlaf für Muskelaufbau wichtig ist

| 21. September 2011 | Kommentare (0)

Wer mehr Muskeln haben will, muss nicht nur ausreichend trainieren und auf die Ernährung achten,sondern auch ausreichen schlafen. Doch warum ist der Schlaf so wichtig für den Muskelaufbau?

Schlafen. Foto: Flickr/THE DYING SWANS Muskeln wachsen während der Regeneration und nicht beim Training! Diese Tatsache wird von vielen Kraftsportlern vergessen. Wer viel und regelmäßig schläft, verbessert dadurch das Muskelwachstum.

8 Stunden Schlaf ideal für Muskelwachstum

Mit schlafen ist natürlich kein 10-minütiges Mittagsschläfchen gemeint. Vielmehr muss es sich um den Tiefschlaf handeln, damit die Muskeln davon profitieren. Für die Erholung der Muskulatur ideal. Dabei hat jeder Mensch einen anderen Schlafrhythmus. Manche brauch 9 Stunden Schlaf, andere kommen hingegen mit 6 Stunden aus. Aber auch wenn manche angeben, einen geringen Schlafbedarf zu haben, stimmt das so nicht ganz. Letztendlich braucht der Körper viel Schlaf, kann aber lernen, mit weniger Schlaf auszukommen, was nicht gutgeheißen werden kann. Daher wären 8 bis 9 Stunden Bettruhe für alle, die intensiv trainieren optimal. Man fühlt sich ausgeruhter, körperlich fit und die Muskeln profitieren erheblich davon. Warum?

Mehr Wachstumshormone durch viel Schlaf

Bei ausreichend Schlaf wird die Produktion der Wachstumshormone verbessert. Statt sich wie viele Bodybuilder die Wachstumshormone zu spritzen, wäre es sinnvoller, den Wachstumshormonspiegel auf natürliche Weise – durch schlafen – zu erhöhen. Besitzt der Körper viele Wachstumshormone, können durch das Krafttraining schneller und leichter Muskeln aufgebaut werden.

Cortisol: wenig Schlaf behindert Muskelaufbau

Dagegen ist Schlafmangel kontraproduktiv. Wer wenig geschlafen hat, fühlt sich schlapp und ist gereizt. Keine gute Voraussetzung, um optimale Leistung beim Training zu erbringen. Für den Körper bedeutet zu wenig Schlaf Stress. Die Folge ist, dass der Cortisolspiegel ansteigt. Das wirkt sich auch auf den Muskelwachstum aus, da das Hormon Cortisol – quasi der Gegenspieler zu Testosteron – katabole Stoffwechselvorgänge aktiviert, was so viel bedeutet wie, das Muskeln ab- statt weiter aufgebaut werden.

Daher sollte jeder versuchen, auf 8 Stunden Schlaf zu kommen. Wer hierfür noch ein bequemes Bett sucht, wird auf betten.de fündig.

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Einordnung / Kategorie: Medizin & Gesundheit

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