Vita Parcours: Das Comeback des Trimm-Dich-Pfad

| 8. April 2014 | Kommentare (2)

Um die Bevölkerung auf die Notwendigkeit der regelmäßigen Bewegung aufmerksam zu mache, wurden in den 70er Jahren vom Deutschen Sportbund entsprechende Programme erarbeitet. Eines davon war die Errichtung von Sportpfaden mit einfachen Sportgeräten, die nacheinander angelaufen wurden. Und zwar im Wald. Dies war die Geburtstunde des Trimm-Dich-Pfades, der nun sein Comeback feiert.

Vita Parcours  VivaoPictures

Der Trimm-Dich-Pfad hatte in den 70er Jahren einen enormen Sport-Boom ausgelöst. Denn die im Wald aufgestellten Fitnessgeräten konnte jeder aus der Familie nutzen, egal welchen Alters. Die einzelnen Übungsstationen waren verständlich erklärt und Abbildungen machten die Übungen anschaulich. Doch mit der Zeit ließ der Boom nach und die naturnahen Fitness-Pfade wurden kaum noch genutzt. Aufgrund der wenigen Nutzungen und den verbundenen Wartungskosten, wurden die meisten Anlagen abgebaut.

Die Wiedergeburt des Trimm-Dich-Pfades

Nachdem immer mehr Leute lieber in den Fitnessstudios als in der Natur ihrem Sport nachgingen, entdeckten Ende 2000 Freizeitsportler die wenigen Trimm-Dich-Pfade wieder für sich. Und mittlerweile wurden schon wieder über 100 neue Trimm-Dich-Pfade in Deutschland errichtet. Doch Freizeitsportler, die nun den neuen Parcours folgen, finden dort keine alten maroden Sportgeräte aus Turn Vater Jahns Zeiten wieder, sondern überwiegend moderne Geräte. Und nicht nur die Geräte haben sich verändert, auch der Name wurde dem Modernen angepasst. Der gute alte, aber schon etwas verstaubte Bezeichnung Trimm-Dich-Pfad wurde durch den modernen Namen Vita Parcours ersetzt. Das Konzept ist aber immer noch dasselbe wie einst. Die Sportler folgen weiterhin einem Laufpfad, der sie zu verschiedenen Fitnessstationen bringt. Dort werden aber durch die neuen Übungen deutlich mehr Muskelgruppen beansprucht, als es früher der Fall war.

Vita Parcours bietet im Vergleich zum Fitnessstudio klare Vorteile

Wenn nun die Vorzüge des Vita Parcours mit denen eines Fitnessstudios verglichen werden, dann wird man schnell feststellen, dass die des Vita Parcours deutlich überwiegen. Der Freizeitsportler trainiert auf den Vita Parcours nach schriftlicher und bildlicher Anleitung und benötigt keinen teuren Personaltrainer. Die Sportaktivitäten finden an der frischen Luft statt, wo besonders die Waldluft sehr gut für die Atemwege ist, anstelle von klimatisierten Fitnessstudios. Und den Besuch des Vita Parcours kann sich im Gegensatz zum Fitnesscenter wirklich jeder leisten, weil er weder Eintritt noch eine Mitgliedschaft kostet.

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