Rückenschmerzen am Arbeitsplatz vermeiden

| 4. März 2014 | Kommentare (3)

Rückenschmerzen durch langes Sitzen kennen die meisten, die täglich einer Büroarbeit nachgehen. Kein Wunder, denn durch die fehlende Bewegung werden Muskeln und Wirbelsäule zu einseitig belastet und die Folge sind Rückenschmerzen am Arbeitsplatz. Verstärkt werden diese Probleme zudem durch einen falsch eingestellten Bürostuhl und / oder eine schlechte, gekrümmte Sitzhaltung. Wir zeigen Ihnen Tipps und Tricks, wie Sie Rückenbeschwerden durch langes Sitzen vorbeugen können.

Feld Rücken © Flickr / drweisgerber

Das A und O ist ein richtiger Bürostuhl. Wer auf Nummer sicher gehen will, der sollte ergonomische Arbeitsstühle wählen. Diese Stühle garantieren das so genannte dynamische Sitzen, wodurch eine einseitige Belastung und somit Rückenschmerzen verhindert werden können. Doch achten Sie darauf, dass Sie die ergonomischen Arbeitsstühle nicht feststellen bzw. arretieren, da sonst die positive Wirkung nahezu ausbleibt.

Ansonsten sollte ein rückenfreundlicher Bürostuhl am Arbeitsplatz standfest, höhenverstellbar und drehbar sein und zudem über eine Rückenlehne verfügen, die sich verstellen lässt oder schwenkbar ist. Ergonomische Arbeitsstühle helfen aber nicht nur, Rückenschmerzen vorzubeugen, sondern tragen auch zu einer besseren und effektiveren Arbeitsweise bei. So werden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Alternative Sitzmöbel für den Arbeitsplatz, die der Kategorie Ergonomie zugeordnet werden können, sind Sitzmöbel, Kniestühle oder Stehsitze, wobei diese gerade zu Beginn ein etwas befremdliches Sitzgefühl hervorrufen können.

Bewegung am Arbeitsplatz tut Rücken gut

Darüber hinaus gibt es noch einige weitere Tipps, die Sie während der Arbeitszeit beachten sollten. Das Zauberwort heißt Bewegung. Versuchen Sie sich im Büro so viel wie möglich zu bewegen und häufig zwischen Sitzen und Stehen zum Wechseln. So sollte beispielsweise der Drucker nicht direkt am Sitzplatz stehen oder es wird während Telefonate umhergelaufen. Obendrein sollten auch Pausen für Bewegungen genutzt werden.

Zudem ist es ratsam, zwischen Schreibtisch und Stehpult zu wechseln, wobei spezielle Arbeitsplatzmatten ein angenehmeres Stehen und effizienteres Arbeiten ermöglichen. Genau wie ergonomische Bürostühle gehören auch Arbeitsplatzmatten zum gesundheitsfördernden Arbeitsplatz-Equipment.

Natürlich ist es auch immer wichtig, dass ein sportlicher Ausgleich zur Arbeit wahrgenommen wird. Hier sind neben verschiedenen Entspannungsübungen wie Yoga auch rückenfreundliche Sportarten wie Schwimmen bestens geeignet.

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Einordnung / Kategorie: Medizin & Gesundheit

Kommentare (3)

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  2. Jürgen sagt:

    Die Tipps für den Arbeitsplatz finde ich gut, wobei ich bisher noch nie das Arbeiten am Stehpult ausprobiert habe. Ich hatte zum Glück noch keine chronischen Rückenschmerzen oder dergleichen, sondern eher Verspannungen im Schulter-und Nackenbereich nach der Arbeit, welche aber auch sehr unangenehm waren. Ich habe mittlerweile weitaus weniger Beeinträchtigungen, weil ich zwischen der Arbeit Pausen einlege, in denen ich meinen Oberkörper leicht dehne und inzwischen auch zweimal die Woche Sport treibe.

  3. Peter Demmler sagt:

    Mit einem ergonomischen Bürostuhl kann man auf jeden Fall schon einiges erreichen. Zu dem Punkt mit den alternativen Sitzmöbeln würde ich allerdings auch noch den Sitzball hinzuzählen. Der eine oder andere kommt damit sicherlich auch gut zurecht.

    Peter Demmler von consultingunternehmen.net

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