No pain no gain – ist Training nur mit Schmerzen effektiv?

| 18. August 2010 | Kommentare (1)

Im Sport allgemein und im Kraftsport speziell ranken sich viele Mythen. Dazu gehört auch der Satz: no pain no gain! Demnach sind Leistungsfortschritte nur durch Schmerz möglich. Das ist Quatsch.

Training. Foto: jontunn by Flickr Vor allem im Fitness Studio trainieren viele Kraftsportler nach dem Motto: no pain no gain – Kein Schmerz, kein Fortschritt! Doch ist Training nur wirklich dann effektiv, wenn es erschöpfend ist oder sogar Schmerzen auftreten?

Tatsache ist, dass durch das Training Reize gesetzt werden müssen, um den Körper aufzubauen, um beispielsweise neue und zusätzliche Muskulatur zu bekommen. Der Belastungsreiz versetzt den Körper in eine Extremsituation, auf die er entsprechend reagiert. Er braucht seine Energievorräte auf, mobilisiert seine Reserven und viele mehr, um die ungewohnte Anstrengung zu bewältigen. Die Ruhephasen zwischen den Trainingseinheiten sind sehr wichtig, damit sich der Körper wieder regenerieren und sich den neuen Anforderungen anpassen kann.

Das Ergebnis: Langfristig verbessert sich die Leistungsfähigkeit. Sind die Pausen zwischen den Trainingseinheiten zu kurz oder zu lang, stagniert die Leistung oder fällt bei Übertraining sogar ab. Für ein gesundes und ausgewogenes Training ist demnach „no pain no gain“ kein gutes Leitmotiv.

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Einordnung / Kategorie: Ausdauersport, Fitness, Training

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  1. Schmerz ist immer ein Warnsignal, um möglichen Verletzungen vorzubeugen. Da ist der Trainingseffekt letztendlich gleich null…

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