Kolloidales Silber – Was ist wahr, was ist Irrtum?

| 26. März 2015 | Kommentare (1)

Über die Wirkung von kolloidalem Silber wurde bereits in zahlreichen Medien berichtet, doch was ist kolloidales Silber eigentlich und welche Angaben dazu sind richtig, welche werden oft falsch dargestellt? Verschaffen Sie sich hier einen Überblick!

Bei kolloidalem Silber handelt es sich nur rein theoretisch um die Verteilung kleinster Silber-Teilchen in Wasser. Man spricht auch von Dispersion. Die Teilchen sind dabei kleiner als 100 nm.

Kolloidales Silber © Medionic e. K.

Kolloidales Silber © Medionic e. K.

In der Praxis ist inzwischen allerdings die Herstellung mittels Elektrolysegeräte weit verbreitet. Es wird dabei ein gewisser Anteil an Silber-Ionen in das Wasser abgegeben, weshalb kolloidales Silber immer ein Gemisch aus Silber-Ionen und kolloidalen Silber-Partikeln ist. Aber auch ohne Elektrolyse gibt Silber immer einen gewissen Anteil von Ionen in das Wasser ab. Die korrekte Bezeichnung wäre im Grunde ionisches kolloidales Silber. Oftmals wird dem Kunden aber reines kolloidales Silber ohne Ionen angeboten. Da Silber in wässriger Umgebung jedoch immer Ionen abgibt, ist ein solches Angebot sehr irreführend. Und was viele nicht wissen: Die bekannten Wirkungen des so genannten Silberwassers sind letztlich genau auf diese Silber-Ionen zurückzuführen. Warum also eines kaufen, das den „Wirkstoff“ angeblich überhaupt nicht beinhaltet?

Die Konzentration von kolloidalem Silber

Kolloidales Silber wird in unterschiedlichen Konzentrationen hergestellt und verkauft. Auch hier kommt es zu Verwirrungen, da fälschlicherweise oft geglaubt wird, die verwendete Einheit ppm (parts per million) habe etwas mit Anzahl von Partikeln oder Teilchen zu tun. Das ist jedoch gar nicht der Fall.

Das englische Wort „part“ ist ins Deutsche mit „Anteil“ zu übersetzen. Es handelt sich also um nichts anderes als das Gewichtsverhältnis von Wirkstoff zu Lösungsstoff, im Falle des kolloidalen Silbers also der Anteil des Silbers bezogen auf eine Million Anteile Wasser. Wenn 1 Million Anteile Wasser einen Liter (1 kg) darstellen, so ist 1 Anteil davon 1 mg, denn 1.000.000 mg = 1 kg = 1 Liter. Befindet sich in diesem Liter Wasser ein bestimmter Anteil (part) Silber, so wird dieser entsprechend seines Gewichts in mg angegeben. Die Einheit lautet dann mg/l (Milligramm pro Liter) und ist mit ppm gleichzusetzen. Es wäre wohl sinnvoll, zum besseren Verständnis die Konzentrationsangaben von kolloidalem Silber grundsätzlich in der Einheit mg/l anzugeben.

Zur Silber-Konzentration sei noch gesagt, dass sie entgegen vieler Behauptungen vom Anwender nicht gemessen werden kann. In diesem Zusammenhang oftmals erwähnte PPM-Messgeräte oder TDS-Meter sind dazu nicht in der Lage, da sie die Leitfähigkeit von Lösungen, also lediglich die gelösten Silber-Ionen, messen. Konzentrationsbestimmungen von fertigen Silber-Dispersionen sind ausschließlich in Labors für Edelmetallanalytik, beispielsweise mittels ICP-Analytik oder Analytischer Ultrazentrifugation, möglich und für Anwender nicht wirklich bezahlbar.

Die Farbe – ein Qualitätsmerkmal?

Aussagen wie „Kolloidales Silber ist immer farblos“ oder „Kolloidales Silber ist immer gelblich“ sind schlichtweg falsch. Eine fertige Silber-Dispersion kann sowohl farblos als auch gelblich oder bräunlich sein. Die Farbe kann sich nach der Herstellung sogar noch ändern und stellt in keiner Weise ein Qualitätsmerkmal dar. In der Regel sind höhere Konzentrationen stärker verfärbt als niedrigere, doch auch die Behauptung „An der Farbe lässt sich die Konzentration erkennen“ wäre falsch.

Was jedoch nicht sein darf, ist eine Trübung der Dispersion. Kolloidales Silber muss unabhängig von seiner Farbe immer klar durchsichtig sein. Jede Art von Trübung deutet auf Verunreinigung hin, welche die Gefahr birgt, nicht erwünschte Silbersalze zu bilden.

Kolloidales Silber selbst herstellen…

… ist mit entsprechend geeigneten Elektrolysegeräten für jeden auf sehr einfache Weise machbar. Die Eigenherstellung bietet genauso hohe Qualitäten wie gekaufte Fertiglösungen und das zu einem Bruchteil des Preises.

Welches ist nun aber ein geeignetes Gerät für Ihr Zuhause? Um genaue Ergebnisse zu liefern, bedarf es einer fachgerechten Regelung, die mehrere Faktoren berücksichtigen kann. Dazu wurde vom Inhaber der früheren Medionic GmbH, Wolfgang Jenkner, ein einmaliges elektronisches Verfahren entwickelt. Die Geräte Ionic-Pulser® Standard S und Ionic-Pulser® PRO ermöglichen durch dieses Verfahren dem privaten Anwender, selber kolloidales Silber in höchster Qualität und mit genauen Konzentrationen herzustellen. Mit dem originalen Ionic-Pulser®-System können Sie alle Konzentrationen bis über 200 ppm herstellen. Diese Profi-Silbergeneratoren werden heute von den meisten Sachbuchautoren und Therapeuten empfohlen, also eine sichere Investition. Auf der Homepage Silberstab gibt es zum Thema kolloidales Silber jede Menge hilfreiche und praktische Informationen.

Übrigens, trotz zahlreicher Vorschläge im Internet ist es nicht möglich, nur mit einer Batterie und Silberdraht verwendbares kolloidales Silber herzustellen. Die Marke Eigenbau liefert in der Regel entweder zu wenig bis gar keine Silber-Partikel oder im schlimmsten Fall sogar mehrere Tausend ppm. Unser Tipp: Wenn es um Ihr Wohlergehen geht, sollten Sie nicht an der falschen Stelle sparen!

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Einordnung / Kategorie: Medizin & Gesundheit, Ratgeber

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