Archiv für die Kategorie „Ausdauersport“

Retro Running: Vorzüge des Rückwärtslaufen

Mittwoch, 2. September 2009

Rückwärtslaufen, oder auch Retro Running genannt, mag auf den ersten Blick komisch aussehen. Doch es kann nicht schaden, während des Laufens eine Teilstrecke im Rückwärtsgang zu absolvieren.

Retro Running kennen die meisten eigentlich nur als klassische Aufwärmübung bei Sportarten wie beispielsweise beim Fußball, Tennis oder Basketball. Doch auch beim Lauftraining bietet sich diese Laufvariante als hervorragende Alternative an und immer mehr Sportler wissen die Vorzüge zu schätzen.

Retro Running © Flickr / roblisameehan Zum einen hilft es die beanspruchten Muskeln zu entspannen, zum anderen werden beim Backward Running auch andere Muskelgruppen beansprucht. Neben der Oberschenkelmuskulatur sind das vornehmlich die Gesäß-, Waden- und Schienbeinmuskulatur. Zudem steht die Bewegung im Ruf, besonders knieschonend zu sein.

Besonders effektiv
Doch damit nicht genug. Eine Studie aus den USA belegte, dass beim Rückwärtslaufen mehr Kalorien verbrannt werden als beim Vorwärtslaufen, die Sauerstoffaufnahme besser und die Herzgefäßaktivität erhöht ist. So sollen bereits 20 Minuten Retro Running genauso effektiv sein, wie 30 Minuten normales Joggen. Vorausgesetzt das Tempo ist gleich. (mehr…)

Fett verbrennen mit Intervalltraining

Donnerstag, 27. August 2009

Auf die schnelle mal ein paar Kilos zu verlieren ist schwer. Abnehmen sollte immer als ein langfristiger Prozess angesehen werden. Doch mit Intervalltraining kann zumindest der Kalorienverbrauch in die Höhe getrieben werden.

Joggen © Flickr by Rennett Stowe Das Intervalltraining gehört zu den Trainingsmethoden des Ausdauertrainings. Dabei wird in regelmäßigen Abstanden das Lauftempo gewechselt – vom langsamen Traben bis hin zum Sprint über eine kurze Distanz. Alles ist möglich und jeder entscheidet für sich.

Durch die sich ständig ändernde Anforderung wird der Körper quasi verwirrt. Als Reaktion darauf wird der Stoffwechsel hochgefahren. Die Folge ist, dass man so mehr Kalorien verbrennt, als wenn man eine klassische Laufeinheit bei gleichem Tempo absolviert.

Das Intervalltraining kann in der freien Natur oder auch auf diversen Carediogeräten durchgeführt werden. Die meisten Laufbänder oder Fahrradergometer verfügen über das Angebot von Intervalltraining, so dass die Tempoveränderung automatisch vonstatten geht.

Da das Intervalltraining zu den anstrengendsten Trainingsmethoden gehört, sollte man die Trainingsdauer nicht viel höher als 30 Minuten setzen. Dennoch lohnt es sich, die Geschwindigkeit hin und wieder beim Laufen zu variieren.

Dank Quercentin - Äpfel fördern Ausdauerleistung

Freitag, 14. August 2009

Das Äpfel gesund sind, ist nichts Neues. Doch dass sie nachweislich den Fitness-Zustand verbessern, war bislang unbekannt. Der Pflanzenfarbstoff Quercetin sorgt für eine Steigerung der Ausdauerleistung von bis zu 15 Prozent.

Ein englisches Sprichwort sagt: ‘An apple a day keeps the doctor away’. Doch Äpfel sind scheinbar nicht nur für unseren Gesundheitszustand, sondern auch für unsere Ausduerleistung, ideal. Zu verdanken ist das dem Quercetin. Dieser Pflanzenfarbstoff fängt freie Radikale ein, schützt das Immunsystem und wirkt entzündungshemmend.

Apfel © Flickr by Flickr / Abhijit Tembhekar Apfel-Allergiker können aufjubeln. Denn dieser “Zauberstoff” kommt in vielen Schalen von Obst und Gemüse vor. Angefangen von roten Äpfeln, Beeren, roten Zwiebeln bis hin zu Kohl und Brokkoli.

Die fitnessfördernde Eigenschaft von Quercentin wurde an einer Untersuchung an der Universität in South Carolina (USA) bestätigt. So hat sich bei untrainierten Probanden die Ausdauerleistung nach gerade mal sieben Tagen um bis zu 15 Prozent verbessert. Und das ganze ohne zusätzliches Training.

Leider bleibt die Frage offen, wie viel Äpfel bzw. Quercentin man essen muss, um von dieser tollen Eigenschaft zu profitieren. (mehr…)

Jogging: Wald contra Asphalt - welcher Untergrund ist besser?

Mittwoch, 1. Juli 2009

Es gibt zahlreiche Meinungen und Ansichten, welcher denn nun der beste Untergrund zum Joggen sei. Dabei schneidet der weiche Walboden wesentlich besser als der harte Asphalt ab. Nicht immer zu Recht!

Jogging auf der Straße - besser als sein Ruf © Flickr / Ed YourdonEs ist einleuchtend, dass das Jogging im Wald aufgrund dessen Bodenbeschaffenheit gesünder ist und die Gelenke nicht so sehr belastet. Der Waldpfad federt die Schritte einfach besser ab als die Straße. Dennoch birgt das Jogging im Wald Risiken.

Denn Unebenheiten und Wurzeln erhöhen die Verletzungsgefahr. Zudem kann sich der Fuß auf dem weichen Boden schnell seitlich verdrehen. Daher ist es unbedingt ratsam, Aufmerksam zu laufen, auf den eigenen Laufstil zu achten und Laufschuhe zu tragen, die einem einen festen, stabilen Halt geben.

Solche Probleme gibt es auf den Asphalt wesentlich seltener. Auch Neueinsteiger sollten wie Läufer die gerade eine Verletzung auskuriert haben, erstmal auf der Straße laufen. (mehr…)

Die richtigen Durstlöscher während des Sports

Mittwoch, 3. Juni 2009

Wer Sport betreibt, sollte während des Trainings trinken. Das gilt vor allem für Ausdauertraining, um den dauernden Flüssigkeitsverlust zu kompensieren. Doch angesichts der Vielfalt, stellt sich oft die Frage: Was ist der beste Durstlöscher während des Trainings?

Stilles Wasser - der ideale Durstlöscher © Flickr / Andrew Mason Die einfachste und zudem kostengünstigste Variante ist Wasser. Doch hierbei ist stilles oder Leitungswasser dem kohlensäurehaltigen Mineralwasser vorzuziehen. Kohlensäure verträgt sich in vielen Fällen während des Sports nicht wirklich, da man einen gefühlten “Blähbauch” bekommt.

Alternativ kann man auf Fruchtschorlen zurückgreifen. Aber auch hierbei gilt, besser ohne Kohlensäure. Die beste Variante ist, wenn man Direktsaft (z.B. Orangensaft) im Verhältnis 1:3 mit Mineralwasser mischt.

Isotonische Getränke sind primär bei längeren Ausdauerbelastungen von über 90 Minuten zu konsumieren. Diese liefern dem Körper schnell wichtige Mineralien, Vitamine oder Spurenelemente, die über den Schweiß verloren gegangen sind. Doch wer seinen Körper permanent mit isotonische Getränken während des Sports versorgt, geht das Risiko ein, dass dieser seine eigenen Regenerationsfähigkeiten verlernt.  (mehr…)

Effektive Fettverbrenner im Fitnessstudio

Donnerstag, 21. Mai 2009

Es gibt viele sinnvolle sportliche Betätigungen, um seine Fettpölsterchen zu verlieren. Doch welche sind die effektivsten Fettverbrenner, wenn das Wetter vor der Tür keine sportlichen Aktivitäten in der freien Natur zulassen?

Spinning © Flickr / buildscharacter Outdoor-Sport wie Radfahren, Tennis, Inline Skaten oder Jogging verfügen natürlich über einen wesentlich höheren Spaßfaktor, als das eintönige steppen oder rudern auf der Stelle in einem Fitnessstudio.

Doch wenn das Wetter nicht mitspielt und sie trotzdem nicht auf Sport verzichten wollen, gibt es kaum Alternativen. Viele Fitnessstudios sind mit einer Heerschar von Cardio-Geräten ausgestattet. Ob Laufband, Stepper oder Fahrrad-Ergometer, die Auswahl ist groß.

Aber auf welchem Gerät ist der durchschnittliche Kalorienverbrauch innerhalb einer Stunde am höchsten? Hier die Aufklärung: (mehr…)

Seilspringen: Vorteile des gesunden Ganzkörpertrainings

Samstag, 9. Mai 2009

Das Seilspringen ist ein hervorragendes Ganzkörpertraining, bei dem zugleich die Kondition, Kraft und Koordination gefördert und das eigene Körpergewicht reduziert werden kann. Rope-Skipping, wie der Funsport im Englischen genannt wird, hat sich entsprechend als Herz-Kreislaf-Fitness etabliert. Zeit, die Vorteile des klassischen Sports hervorzuheben.

Seilspringen © Flickr / Drew And Merissa Kostenfaktor:
Wenn sie 10 bis 30 Euro investieren, können sie sich an der breite Angebotspalette der Springseile bedienen. Gute Seile sind mit einem Zähler im Griff ausgerüstet, der sie über ihr Training und die Anzahl der Sprünge auf dem Laufenden hält.

Unabhängigkeit:
Eigentlich können sie überall Seilspringen. Es sei denn, sie haben einen Untermieter, den sie durch ihr Springen nicht unbedingt stören wollen. Das Springseil ist sehr Platz sparend und lässt sich unterwegs oder auf Reisen jederzeit mitnehmen.

Zeitfaktor:
Seilspringen ist ein sehr intensives und zugleich effektives Ausdauertraining. Ein Mann mit einem Körpergewicht von 80 kg verbrennt in 15 Minuten Seilspringen satte 500 Kalorien. Auf Ergometern oder Steppern würden sie mindestens doppelt so lange dafür brauchen.

Muskulatur:
Das Seilspringen trainiert nahezu jede Muskelpartie ihres Körpers. Ob Beine, Bauch oder Arme – alles arbeitet! Das finden sie bei den seltensten Cardiotrainern. Durch geringen Bewegungsraum ist das Risiko von Verletzungen zudem minimal.

Koordinationstraining:
Wenn sie regelmäßig trainieren, tun sie nicht nur ihrem Herz-Kreislauf etwas Gutes. Zugleich wird auch ihre Koordination gefördert. Unterschiedliche Sprünge oder Sprungserien stellen dann kein Problem mehr dar, was das Training zugleich abwechslungsreicher erscheinen lässt. Sollte es am Anfang noch nicht rund laufen, sollten sie nicht gleich die Motivation verlieren. Denn auch die technischen Fortschritte werden sich früher oder später einstellen.