Inkontinenz: 6 Tipps gegen leichte Blasenschwäche

| 25. Juni 2013 | Kommentare (1)

Starker Harndrang und unkontrollierter Urinverlust ist längst nicht nur ein Thema, das ältere Menschen betrifft. Denn auch immer mehr jüngere Männer und besonders Frauen leiden unter der sog. Inkontinenz. Für Betroffene ist Blasenschwäche oftmals ein Tabuthema und da es selbst schon bei leichter körperlichen Anstrengungen zum Urinverlust kommen kann, zieht man sich zurück. Definitiv der falsche Weg, zumal es Möglichkeiten gibt der Inkontinenz die Stirn zu bieten, wie folgende Tipps zeigen.

Inkontinenz Foto: Flickr.com BY-ND © kgbdd Wer unter Inkontinenz leidet, kann beispielsweise mit einer Einweghose Vorsorge betreiben. Diese gibt es im Handel zu kaufen, weitere Informationen können hier nachgelesen werden. Doch natürlich gibt es noch weitere Tipps zur Prävention von unkontrolliertem Urinverlust, der auch dann auftritt, wenn kein Harndrang zu verspüren ist.

  • Beckenboden stärken

Die Stärkung der Beckenbodenmuskulatur ist mit die effektivste Maßnahme gegen Inkontinenz, welches vor allem bei Frauen während oder nach einer Schwangerschaft sehr gute Wirkung erzielt (Schwangerschaftsgymnastik, Schwangerschaftsyoga). Um die Beckenbodenmuskulatur zu trainieren, gibt es viele Übungen, wobei folgende die einfachste und wohl bekannteste ist: Auf Rücken legen und Füße auf Boden aufstellen; Rücken und Po anschließend vom Boden abheben; Gesäß und Becken werden in der Höhe in kleinen Bewegungen angehoben und gesenkt, wobei der Po den Boden nicht berührt.

  • Sport treiben

Die Beckenbodenmuskulatur bzw. der Schließmuskel der Blase lässt sich zudem auch mit vielen Sportarten trainieren. Empfehlenswert sind Radfahren, Walking, Schwimmen, Gymnastik oder Yoga. Intensivere bzw. anstrengendere Sportarten wie Aerobic oder Sport gelten dagegen als ungeeignet.

  • Entspannung hilft

Entspannungsmethoden wie Meditation, Yoga, Tai-Chi oder Massagen sind besonders bei einer stressbedingten Inkontinenz bzw. Blasenschwäche hilfreich.

  • Viel Wasser trinken

Damit die Nieren gut durchgespült und das Risiko einer Harnwegsinfektion gesenkt wird, sollten pro Tag mindestens zwei Liter Flüssigkeiten getrunken werden. Am besten Wasser, während von harntreibenden Getränken wie Alkohol, Kaffee oder Schwarztee abzuraten ist.

  • Übergewicht vermeiden

Übergewicht sollte so oder so vermieden werden, da es ungesund für das Herz-Kreislaufsystem ist. Aber auch der Beckenboden wird durch Übergewicht unnötig belastet.

  • Ballaststoffreiche Ernährung

Damit der Beckenboden durch einen schweren Stuhlgang mit langem Pressen nicht belastet wird, ist eine ballaststoffreiche Ernährung hilfreich. So wird die Darmtätigkeit gefördert und der Stuhlgang leichter. Lebensmittel wie Gemüse, Obst und Vollkornprodukte sind reich an Ballaststoffen.

Zwar lässt sich eine Blasenschwäche oder Inkontinenz nicht immer vollständig heilen, doch die genannten Tipps können helfen, die Probleme zu lindern oder ein Auftreten der Inkontinenz bis ins höhere Alter hinauszuzögern.

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Einordnung / Kategorie: Medizin & Gesundheit

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