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Die häufigsten Sportverletzungen – Sprung- und Kniegelenk am meisten gefährdet

Samstag, 2. Mai 2009

Sport ist Mord – heißt es im Volksmund. Schneller als man denkt, ist man beim Joggen umgeknickt oder beim Fußball gefoult worden. Die Folgen sind oft schwerwiegende Verletzungen. Doch welche sind die häufigsten und somit typischsten Sportverletzungen?

Knieverletzungen sind beim Fußball keine Seltenheit © Flickr / ecmorgan Die Universität Bonn und die Arag-Versicherung haben hierfür 125.000 Sportverletzungen analysiert. In mehr als der Hälfte aller Fälle sind die Gelenke betroffen. Am häufigsten das Sprung- und Kniegelenk.

Im Ranking liegen gezerrte oder gerissene Bänder und Verstauchungen des Sprunggelenks ganz vorne. Folgende Auflistung nennt die Körperstellen, die nach der Studie am häufigsten betroffen sind.

Sprunggelenk: Männer 26 % - Frauen 29 %
Kniegelenk: Männer 19 % - Frauen 19 %

Schulter: Männer 5 % - Frauen 3 %
Handgelenk: Männer 4 % - Frauen 4 %
Ellbogen: Männer 2 % - Frauen 3 %

Hüfte: 0,5 % Männer – Frauen 1 %

Dank des medizinischen und physiotherapeutischen Fortschritts sind Gelenkverletzungen in vielen Fällen kein langwieriges Handicap. Daher sollten sie nicht in Panik verfallen und fortan ohne sportliche Betätigung durch Leben schreiten.

Mit der nötigen Aufmerksamkeit können schon viele Verletzungen verhindert werden.

Jogging: optimale Herzfrequenz für das Training

Montag, 27. April 2009

Jogging ist nicht gleich Jogging. Je unterschiedlicher die Trainingsintensität gesetzt wird, desto unterschiedlicher sind die Auswirkungen auf den Körper und die einhergehenden Trainingsziele. Ein idealer Parameter für die Trainingsbestimmung ist die maximale Herzfrequenz (Formel: 220 - Lebensalter = MHF)

Immer mehr Menschen wollen durch Joggen ihre Gesundheit fördern © Flickr / auburnxc Wenn sie nun mit einer Intensität von 50 bis 60 Prozent der maximalen Herzfrequenz laufen, spricht man von der sogenannten Gesundheitszone. Ihr Lauftempo ist entspannt und die Gefahr einer Überbelastung des Herz-Kreislaufsystems ist nicht gegeben. Die Gesundheitszone ist sehr gut für Einsteiger geeignet. Zudem ist dieser Bereich prädestiniert für den weiteren Aufbau der Leistungsentwicklung.

Wird die Jogging-Einheit mit 60 bis 70 Prozent der maximalen Herzfrequenz absolviert, befindet man sich in der Fettverbrennungszone. Wenn sie mehrmals pro Woche mindestens 30 Minuten in diesem Tempo laufen gehen und sich zudem fettarm und gesund ernähern, werden sie schnell überflüssiges Fett los. Dennoch sollte man sich während des Laufens noch unterhalten können.

Liegt die maximale Herzfrequenz bei 70 bis 80 Prozent, spricht man von der Aeroben Zone. Vor allem erfahrene Läufer, die an ihre Leistungsfährigkeit arbeiten wollen, sind in dieser Zone richtig. Für Anfänger sind diese Belastungen aber vorerst tabu.

Abschließend gibt es noch die Aerobe Anaerobe Zone. Diese liegt bei 80 bis 90 Prozent der maximalen Herzfrequenz. Die Intensität ist extrem hoch, so dass die Energiegewinnung nicht durch die Sauerstoffaufnahme gedeckt wird. Beim Jogging könnte man dies im Schluss- oder Zwischenspurt einplanen. Mehrere Minuten sollten in diesem Bereich wegen bestehender Gesundheitsrisiken aber nicht absolviert werden.

Hier können sie sich ihre jeweilige Herzfrequenz berechnen lassen.

Die wichtigsten Dehnübungen vor dem Jogging

Donnerstag, 26. März 2009

Das Aufwärmprogramm ist für viele Freizeitläufer ein leidiges Thema. Doch um Verletzungen vorzubeugen, sollte man sich fünf Minuten Zeit nehmen, die Muskeln entsprechend zu dehnen.

Bei allen Dehnübungen ist generell darauf zu achten, dass diese mit einer konstanten Spannung durchgeführt werden. Keine Wippbewegungen oder Wechsel von Be- und Entlastung. Die Spannung sollte zwischen 10 bis 20 Sekunden gehalten werden.

Dehnübung für die Oberschenkelvorderseite © Flickr / FaceMePLS Hier eine Übersicht über die wichtigsten Stretching-Übungen.

Dehnübung Wade:
Um die Wade, genauer gesagt den Zwillingswadenmuskel, zu dehnen, machen sie einen Ausfallschritt. Mit den Händen stützen sie sich gegen eine Wand oder Baum ab. Die hintere Ferse steht auf dem Boden. Der Oberkörper wird nun leicht nach vorne gebeugt und das Gewicht liegt auf dem vorderen Bein. In der Wade werden sie nun eine deutliche Dehnung spüren. (mehr…)

Jogging: Verletzungen des Bindegewebes vorbeugen

Dienstag, 17. März 2009

Der Winter und die kalten Tage neigen sich dem Ende. Und die Jogger kriechen aus ihren Löchern hervor um wieder im Park und Wald an ihrer Ausdauer und Figur zu feilen. Doch wer in den letzten Monaten deutlich reduzierter trainiert hat, sollte beim Einstieg nichts überstürzen.

Bänderriss © Wikipedia Zwar passen sich das Herz-Kreislauf-System und die Muskeln schnell an die erhöhten Belastungen an, doch bei Bindegewebsstrukturen wie Sehnen, Bänder und Knorpel dauert dieser Prozess deutlich länger. Um Verletzungen zu vermeiden gilt es, folgendes zu beachten.

Bevor sie wieder voll ins Training einsteigt, sollte ein langfristiger Trainingsplan erstellt werden, der mit realistischen Saisonzielen gespickt ist. Wird die Intensität erhöhen, dann nur an einer Komponente basteln. Das heißt: nie den Trainingsumfang und die Laufgeschwindigkeit gleichzeitig erhöhen.  (mehr…)

Seitenstechen: Ursache und Maßnahmen

Sonntag, 15. März 2009

Früher hieß es immer, dass Seitenstechen vor allem bei untrainierten Menschen mit schlechter Kondition auftritt oder aber auch durch falsche Atmung und schwacher Bauchmuskulatur. Die sportmedizinische Forschung zeigte aber auf, dass das Seitenstechen meistens dann auftritt, wenn vor dem Sport gegessen oder getrunken wurde.

Jogger am Strand © Flickr / mikebaird Denn durch das Essen und Trinken nehmen die Eingeweide an Masse zu. In der Folge steigt der Zug am Bauchfell, was sich beim Betreffenden als Seitenstechen in der Leber- oder Milz-Region bemerkbar macht.

Um diese unangenehmen Schmerz möglichst zu verhindern, sollte zwei bis drei Stunden vor dem Jogging nichts gegessen werden. Aber auch mit dem Trinken sollte man sich etwas zurückhalten. Wer sich vorm Training noch einen Liter Wasser gönnt, wird wohl nicht lange schmerzfrei bleiben. Während des Sports kann man natürlich im Durstfall was trinken, wobei nur kleine Mengen an Flüssigkeit ratsam sind.

Im Falle des Auftretens von Seitenstechen, können folgende Gegenmaßnahmen eingeleitet werden: tief durchatmen, nach vorne beugen und die schmerzende Seite dehnen. Zudem wird der Schmerz durch leichtes massieren gelindert.

Jogging: Vor- und Nachteile des Laufbands

Samstag, 7. März 2009

Was ist besser: Joggen auf dem Laufband oder in der freien Natur? Eine Frage, die natürlich jeder für sich selber beantworten muss. Doch wer hin- und herüberlegt, sollte einen Blick auf die Vor- und Nachteile werfen, die ein Training auf dem Laufband bringen.

Laufband © Flickr / Mr. T in DC Wer sich für einen Kauf eines Laufbandes entschlossen hat, sollte nicht am falschen Ende sparen. Gute Geräte kosten gerne schon mal 1000 Euro. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass das Laufband einen Antriebsmotor hat und nicht nur durch die eigene Muskelkraft bewegt werden kann.

Vorteile beim Laufband
Das größte Plus eines Laufbandes ist, dass man unabhängig von Wetter und Zeit ist. Egal ob es draußen regnet, schneit oder zu dunkel ist - wer ein Laufband daheim hat, muss sich darüber keine Sorgen machen und kann seine Laufeinheit legen, wie er will.

Auch Allergiker (z.B. gegen Pollen) können nun vollkommen unbeschwert ihrem Sport frönen.  (mehr…)

Sightjogging - die sportliche Form der Stadtführung

Samstag, 21. Februar 2009

Städtereisen über ein verlängertes Wochenende stehen hoch im Kurs. Da darf die obligatorische Sightseeingtour nicht fehlen. Doch wer sich nicht in überfüllte Touri-Busse quetschen, sondern lieber die frische Luft genießen will, sollte über das Sightjogging nachdenken. Ein neuer Trend für all diejenigen, die Sport und Kultur verbinden wollen.

Bei diesen Städteführungen wird der motorisierte Bus durch Laufschuhe ersetzt und man erkundet die Stadt gemeinsam mit einem Städteführer im Laufstil. (mehr…)