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Besserer Muskelaufbau durch variables Training

Sonntag, 15. November 2009

Um durch das Krafttraining einen besseren Muskelaufbau zu erzielen, sollte man regelmäßig die Wiederholungszahl während der einzelnen Sätzen wechseln. Hierfür wird einfach mit dem Gewicht “gespielt”. Im Idealfall geschieht das bei jedem Training. Wir erklären warum!

Bizeps © Flickr by nahtansmob Trainingspläne sind wichtig und für den Leistungsfortschritt unabdingbar. Doch statt langfristig über mehrere Wochen immer mit dem selben Gewicht und der gleichen Anzahl an Sätzen und Wiederholungen zu trainieren, liegt das Geheimnis für einen effektiven Muskelaufbau in der Variabilität.

Demnach sollte man in jeder Trainingseinheit das Gewicht im Vergleich zur vorherigen Trainingseinheit ändern. Einfach zwischen leichteren und schweren Gewichten hin und her springen und die Anzahl der Wiederholungen anpassen. Wurde beispielsweise der Bizeps oder die Brust im letzten Training jeweils mit 4er Sätzen a 8 Wiederholungen gefordert, wird das Gewicht beim nächsten Mal so gewählt, das man beispielsweise 4 Sätze a 15 Wiederholungen schafft.

Durch diese Variabilität wird der Muskel permanent mit neuen Reizen konfrontiert und kann sich nicht an die Belastung gewöhnen. Im Endeffekt werden so von vornherein wesentlich mehr Muskelfasern rekrutiert, was dem Muskelwachstum nur begünstigt. Diese “Phänomen” wurde auch in Studien belegt.

Am besten einfach mal selbst ausprobieren. Und der permanente Gewichtswechsel, der auch innerhalb einer Trainingseinheit vonstatten gehen kann, verspricht einen weiteren Vorteil: Durch die unterschiedlichen Belastungen ist das einfach abwechslungsreicher, was sich letzlich nur positiv auf die Motivation ausüben kann.

Tipps gegen Dehnungsstreifen

Montag, 10. August 2009

Der wachsende Muskel braucht unterhalb der Haut Platz. Normalerweise stellt dieser Anpassungsmechanismus keine Probleme dar, da die Haut sich mit dehnt. Doch ist der Muskelwachstum zu schnell, können sich an der Hautoberfläche blau-rötliche Streifen. Hierbei handelt es sich um die so genannten Dehnungsstreifen. Was kann man dagegen tun?

Bizeps © Flickr by janebelindasmith Neben einem raschen Muskelwachstum, der meist nur durch Anabolika-Präparate erzielt werden kann, ist auch ein schwaches Bindegewebe die Ursache für Dehnungsstreifen. In diesem Falle ist eine sehr zinkhaltige Ernährung ratsam, wobei dadurch dennoch kaum ein Weg an den unschönen Hautstreifen vorbeiführt.

Bodybuilder schwören auf Ölmassage
Doch es gibt einige Maßnahmen, die sich in der Praxis bewährt haben, um Dehnungsstreifen zu vermeiden. In Bodybuilderkreisen schwört man dabei auf Babyöl, Jojoba- oder Weizenkeimöl. Nach dem Auftragen auf die Haut sollen die entsprechenden Stellen mit einer Zupf- oder Knetmassage behandelt werden, wodurch die Elastizität des Bindegewebes verbessert wird.

Training ändern
Zudem sollte man sein Training überdenken. Hier kann ein Wechsel von der klassischen Muskelaufbaumethode, wo mit viel Gewicht und wenig Wiederholungen trainiert wird, auf die Kraftausdauermethode helfen.  (mehr…)

Bankdrücken: Kurzhanteln effektiver als Langhantel

Montag, 15. Juni 2009

Was ist besser? Bankdrücken mit Kurzhantel oder Langhantel – eine oft gestellte Frage. Die Antwort lautet: Kurzhantel.

Bankdrücken © Flickr / jason.lengstorf Denn es gibt einige Vorzüge die verdeutlichen, dass das Bankdrücken mit Kurzhanteln effektiver ist. Zum einen hat man bei dieser Variante mehr Spielraum, das heißt, man kann die Hanteln in der Druckphase oben zusammenführen. Dadurch erfährt die Muskulatur eine bessere Kontraktion.

Darüber hinaus kann man beim Kurzhantel-Bankdrücken das Gewicht weiter nach unter führen, was die Brust besser dehnt.

Zudem muss jede Seite exakt das gleiche Gewicht stemmen. Durch die isolierte Arbeitsweise der Arme wird die Brustmuskulatur gleichmäßig beansprucht. Beim klassischen Bankdrücken mit der Langhantel kommt es hingegen oft vor, dass die stärkere Seite für die schwächere mitdrückt.

Doch die Kurzhantel-Variante erfordert ein gewisses Maß an Koordination. Daher sollte die Übung erst dann durchgeführt werden, wenn man schon ein paar Monate Krafttraining auf dem Buckel hat.

Letztendlich empfiehlt es sich, bei seiner Trainingsplanung zwischen dem Bankdrücken mit Kurz- oder Langhantel regelmäßig zu wechseln.