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Wadenkrämpfe durch richtige Ernährung vorbeugen

Freitag, 3. Juli 2009

Wadenkrämpfe sind eine äußerst schmerzhafte Angelegenheit. Vor allem ein Magnesiummangel, der durch eine einseitige Ernährung und häufigem Alkoholkonsum hervorgerufen wird, lässt die Muskulatur im Unterschenkel verkrampfen.

Dehnen als Sofortmaßnahme gegen Wadenkrämpfe © Flickr / Photocapy Nahrung aufzunehmen. Die empfohlen Tagesdosis liegt bei 4,5 mg pro Kilogramm Körpergewicht. Zur Verdeutlichung: Eine 70 Kilogramm schwere Person sollte täglich 315 mg Magnesium zu sich nehmen.

Das lässt sich mit einer ausgewogenen Ernährung erreichen. Besonders magnesiumreiche Lebensmittel sind viele Gemüsesorten, Beerenobst, Bananen, Nüsse, Milch und Milchprodukte, Fleisch, Geflügel und Fisch.

Sportlich Aktive sollten zudem darauf achten, elektrolythaltige Getränke und Mineralwasser mit einem Magnesiumgehalt von 100 mg pro Liter zu trinken. Denn mit dem Schweiß scheidet der Körper auch immer Mineralien aus.

Aber auch der Einsatz von gezielten Magnesiumpräparaten kann helfen, ein Mangel auszugleichen oder ihn vorzubeugen. Am besten sind hierfür Magnesiumcitrat und Magnesiumasparat geeignet, da der Körper sie besonders gut aufnimmt. Die Produkte sind in jeder Apotheke rezeptfrei erhältlich.

Achillessehnenriss: Orthese als Alternative zur Operation

Dienstag, 26. Mai 2009

Ein Riss der Achillessehne gehört zu den schmerzhaftesten Sportverletzungen. Doch eine Operation ist nicht immer der einzige Ausweg. Die Behandlung mit der sogenannten Orthese ist ähnlich schnell und gut.

Narbe © Flickr / joolie Dieses Ergebnis lieferte zumindest eine schwedische Studie. Durch die stützende Orthese wird die betroffene Stelle ruhiggestellt und der Heilungsprozess dauert ebenfalls drei bis vier Monate. Genau wie bei einer Operation.

Bei einer Operation, bei der die Ärzte die beiden Sehnen-Enden miteinander vernähen, soll das Risiko eines erneuten Risses gesenkt werden. Doch ein solcher Eingriff hinterlässt nicht nur eine Narbe, sondern stellt zugleich ein Infektionsrisiko dar. Die Wunde infiziert sich vor allem dann, wenn Durchblutungsstörungen vorliegen.

Doch egal, ob nun ein operativer Eingriff oder die konservative Behandlung gewählt wird. An Sport mit hohen Belastungen ist mindestens sechs Monate nicht zu denken. (mehr…)

Telemedizin – ältere Deutsche zeigen großes Interesse

Mittwoch, 6. Mai 2009

Der medizinische Fortschritt weckt natürlich auch bei älteren Bürgern wachsendes Interesse. Vor allem dank neuer Technologien in der Telekommunikation wollen viele auf Telemedizin zurückgreifen.

Durch Telemdizin fällt der klassische Arztbesuch weg © Flickr / whiteout box Bei der Telemedizin sind Patient, Arzt und/oder Apotheker räumlich und zeitlich getrennt und unabhängig voneinander. In der Raumfahrt, bei Expeditionen oder militärischen Einsätzen wird sie schon eingesetzt. Nun wünscht sich auch ein Großteil der älteren deutschen Bevölkerung diese Behandlungsweise.

Die medizinische Betreuung geht bei der Telemedizin über Ferndiagnostik vonstatten. Hierbei werden dem behandelnden Arzt entsprechende Informationen über so genannte Tele-Monitoring-Sayteme vermittelt. Mittels dieser sensorgestützen Informationen kann die Ferndiagnostik betrieben werden.

Die Technik bietet auch Alarmsysteme wie Sturzsensoren, Herzfrequenz- oder Atemstillstandsmesser an, die fast 60 % aller Deutschen über 65 Jahre gerne nutzen würden. Auch Erinnerungsgeräte für die Tabletteneinnahme stoßen auf großes Interesse. (mehr…)