Fitness: Trainingsplan für Tennis

| 18. April 2009 | Kommentare (1)

Auch wenn sich Steffi Graf und Boris Becker schon lange vom Profitennis zurückgezogen haben und das mediale Interesse hierzulande gesunken ist, erfreut sich der „weiße Sport“ nach wie vor großer Beliebtheit.

Rafael Nadal © Flickr / brettmarlow1 Für viele ist die Jagd nach der gelben Filzkugel der ideale Ausgleich zum stressigen Alltag. Doch um sein Spiel zu verbessern, ist es durchaus sinnvoll, den Weg ins Fitnessstudio nicht zu scheuen.

Denn dank eines speziellen Workouts lässt sich die Schlagkräftigkeit effektiv trainieren. Als netten Nebenaspekt werden sie zudem auch einen besseren Fitnesszustand erreichen und einfach athletischer aussehen. 

Hier der Trainingsplan für Tenniscracks (pro Übung 2 – 3 Sätze):

1. Kniebeugen, 3 bis 8 Wdh. – gut für die Sprungkraft
2. Beinpresse, 15 bis 20 Wdh. – stärkt die Beinmuskulatur und verbessert die Beinarbeit
3. Beinbeuger, 15 bis 20 Wdh. – s. Beinpresse
4. Wadenheben (stehend), 15 bis 20 Wdh. – der Fußabdruck wird verbessert
5. Rückenstrecker, 20 bis 25 Wdh. – allgemeine Stabilisierung des Rumpfes
6. Crunch, 20 bis 25 Wdh. – s. Rückenstrecker
7. Fliegende mit Kurzhantel (Brust), 15 bis 20 Wdh. – unterstützt das Vorschwingen des Vorhandarms
8. Latzug im Obergriff, 10 bis 15 Wdh. – die Schlagkraft beim Aufschlag oder Schmettern wird verbessert
9. Butterfly Reverse. 15 bis 20 Wdh. – unterstützt das Vorschwingen bei der Rückhand
10. Bizepscurl mit Kurzhantel, 15 bis 20 Wdh. – unterstützt das Vorschwingen des Vorhandarms und beugt Tennisellbogen vor
11. Kickbacks (Trizeps) – unterstützt die Armstreckung beim Aufschlag und der Rückhand
12. Handgelenksstreckung, 20 bis 25 Wdh. – stabilisiert die Griffhaltung und beugt Tennisellbogen vor

Es handelt sich hierbei um einen Ganzkörper-Trainigsplan, der durchaus bis zu 90 Minuten in Anspruch nehmen kann. Die relativ hohe Wiederholungsanzahl macht deutlich, dass die Gewichte eher gering gehalten werden sollen.

Doch wie wichtig der körperliche Zustand im Tennis ist, beweisen nicht zuletzt Spieler wie Rafael Nadal oder Serena Williams. Zwar will man sich ja nicht gleich mit den weltbesten Spielern hinsichtlich der Fitness messen, doch es schadet ja nie, seinen Körper zu trainieren.

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Einordnung / Kategorie: Fitness, Sportarten, Training

Kommentare (1)

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  1. Ein hilfreicher Artikel. Ich kenne mich ein bisschen im Fitness- und Gesundheitsbereich aus. Ich habe vor kurzem mit „Fitnessboxen“ angefangen, und ich fand es am Anfang sehr hart, obwohl ich vorher schon regelmäßig trainiert habe. Das Training ist auf jeden Fall sehr hilfreich um Stress abzubauen, die Kondition und Kraft zu verbessern und Muskeln aufzubauen. Ich kann Boxen also nur empfehlen als Ersatz oder Ergänzung zu Fitness.

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