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Fit essen auf bequeme Art

Wer körperlich viel leistet, muss gut essen. Das betrifft nicht nur die Quantität, sondern vor allem die Qualität. Klasse statt Masse lautet die Devise. Für manch einen Sportler ist das eine echte Herausforderung, denn beim vielen Training bleibt oft nur wenig Zeit für die Zubereitung schmackhafter und auch gesunder Speisen. Der Griff zur Currywurst mit Pommes bringt den Leistungsportler nicht weiter. Ganz im Gegenteil, die kalorienreiche Speise übersäuert den Organismus und bietet mehr Fett als Eiweiß. Wer clever ist, kocht vor oder nutzt bessere Alternativen.

Do it yourself-Fastfood und Fitness-Schnellgerichte

Mal schnell was für den Hunger zwischendurch ist vor allem für aktive und dynamische Menschen sehr wichtig. Sehr viele Sportler greifen zum Proteinriegel. Er ist nahrhaft, schnell zur Hand und lecker. Problematisch wird es bei einem etwas größeren Hungergefühl. Die Angebote der Imbissstände sind zwar verlockend, aber nicht unbedingt zielführend. Und auch zu Hause greifen viele Menschen vorschnell zur Dose Ravioli. Ein Ausweg aus dieser Situation wäre das Einfrieren selbstgekochter Speisen in einzelnen Portionen. Man braucht das Essen nur noch auf dem Herd warm zu machen und kann es sich dann ganz bequem schmecken lassen. Der Nachteil: Viele Lieblingsgerichte verlieren durch das Einfrieren an Geschmack und Qualität. Eingefrorene Nudeln werden zum Beispiel matschig und sind zudem keine allzu guten Proteinlieferanten. Auch im Kühlschrank lassen sich die Teigwaren oft nicht lange ohne nennenswerte Qualitätsverluste lagern. Hochwertiger Reis aus biologischem Anbau ist selbst in gekochtem Zustand länger haltbar. Mehr als einen oder zwei Tage sollte aber auch er nicht alt sein, ehe man ihn verzehrt. Als eine der bequemsten Alternativen bleiben nur noch die Fertiggerichte. Doch gerade diese sind oft alles andere als gesund und nahrhaft. Dosenfutter für Sportler? Nicht mit den handelsüblichen Produkten aus dem Supermarkt! Aber ganz gewiss mit hochwertigen Zutaten hergestellte Speisen in Bio-Qualität. Die besten Fertiggerichte lassen sich in der Mikrowelle schnell erwärmen und bestehen aus exzellenten und zu 100 Prozent natürlichen Zutaten. Im Idealfall enthalten die speziellen Fitness-Gerichte einen hohen Anteil gut verwertbarer Proteine für einen optimalen Muskelaufbau. Das Verhältnis von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweiß ist ausgewogen.

Deshalb ist Eiweiß so wichtig

Jeder Sportler weiß: Eine gute Eiweißversorgung ist enorm wichtig für den Muskelaufbau und somit essenziell für den Erfolg des Trainings. Unsere Muskelfasern bestehen größtenteils aus Eiweiß. Dazu gehören die Aminosäuren Leucin, Valin und Isoleucin. Der Körper verarbeitet Eiweiß schneller und effektiver als Kohlenhydrate. Deshalb greifen viele Sportler auf gute Eiweißquellen zurück. Dazu gehören zum Beispiel mageres Fleisch, Fisch, Quark und Hülsenfrüchte. Wichtig ist ein geringer Fettgehalt der Speisen. Proteine können aber noch viel mehr. Sie sind zum Beispiel maßgeblich am Wärme- und Energiehaushalt in unserem Körper beteiligt. Mithilfe von Eiweiß erzeugt der Körper Wärme. Dieser Vorgang heißt in der Fachsprache „Thermogenese“. Das beginnt schon bei der Verdauung. Etwa 20 bis 30 Prozent der zugeführten Proteine wandeln sich in Wärme um. Bei Kohlenhydraten liegt der Wert gerade einmal bei zehn Prozent und beim Fett bei niedrigen zwei Prozent. Durch diesen Prozess geht gleichzeitig ein hoher Energieanteil verloren, weshalb die Zufuhr von Eiweiß auch beim Abnehmen hilft.

Fazit: Auch wenn es schnell gehen muss, sollte ein Sportler auf seine Ernährung achten und auf gesunde Mahlzeiten zurückgreifen. Mittlerweile gibt es gute Fitness-Schnellgerichte zum Erwärmen in der Mikrowelle.