Fasten: Verschiedene Methoden im Überblick

| 23. März 2012 | Kommentare (0)

Fasten bzw. Fastenkuren versprechen neue Kraft für Körper und Seele. Dabei können Interessierte aus verschiedene Fasten-Methoden wählen. Welche das sind und worin deren Unterschiede liegen, zeigen wir in einer Übersicht.

Obst und Gemüse. Foto: Flickr/angelaseiten Beim Fasten soll der Körper durch die Entgiftungskur entlastet werden. Dennoch ist das Fasten längst nicht für jeden geeignet. So sollten Kinder, schwangere und stillende Frauen, Menschen mit Herzkreislauf-Erkrankungen, Schilddrüsenüberfunktion oder Essstörungen sowie Krebspatienten nicht fasten. Alle anderen können dagegen aus verschiedenen Methoden des Fastens wählen:

  • Fasten nach Dr. Otto Buchinger

Am Anfang steht eine Darmentleerung auf dem Programm, die durch Glaubersalz erreicht wird. Auf dem übersichtlichen Speiseplan stehen später Wasser, Gemüsebrühe, Obst- und Gemüsesäfte auf dem Programm. Geeignet ist das Fasten nach Buchinger für Personen mit Hautkrankheiten, Gelenkerkrangungen, Bluthochdruck und Migräne. Weitere Information gibt es auf dieser Website.

  • Basen Fasten

Erlaubt sind basenbildende Nahrungsmittel, um den Körper zu entsäuern. Vor allem frisches Obst und Gemüse wird gegessen, während Fisch, Fleisch, Eier, Milchprodukte und schwarzer Tee auf der Streichliste stehen. Empfohlen wird das Basen Fasten für Menschen mit Allergien, Darmerkrankungen und Migräne. Weitere Information gibt es auf dieser Website.

  • Molke Fasten

Erlaubt sind Molke, Milchzucker und Milchsäure, die positiv auf die Darmflora wirken. Abgerundet wird der Speiseplan zusätzlich durch Kräuter- und Früchtetees sowie stilles Wasser. Das Molke Fasten ist geeigent, wenn Verdauungsprobleme, Hauterkrankungen oder Gicht vorliegen. Weitere Information gibt es auf dieser Website.

  • Fasten nach Johann Schroth

Bei dieser Fasten-Methode wechseln sich Trink- und Trockentage ab. An den Trinktagen gibt es Mineralwasser, trockener Weißwein sowie Tee und Säfte in geringen Maßen, während an den Trockentagen trockenes Brötchen, Gemüse, Obst sowie Grieß-/Haferbrei gegessen erlaubt sind. Zusätzlich werden Dunstwickel eingesetzt. Empfohlen wird das Fasten nach Johann Schroth bei rheumatischen Erkrankungen und Stoffwechselerkrankungen. Weitere Information gibt es auf dieser Website.

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Einordnung / Kategorie: Ernährung, Medizin & Gesundheit

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