Dick oder fit: Brot auf dem Prüfstand

| 4. April 2014 | Kommentare (2)

Deutschland ist eine Brotnation, was jeder Gang zum Bäcker bestätigt. Denn dort findet man eine enorme Brotvielfalt, wobei aber längst nicht jedes Brot gut für die Figur ist. Und dank des Low-Carb-Wahn, steht bei vielen Brot auf der Streichliste. Doch das muss und sollte nicht sein, schließlich gibt es auch gutes, gesundes Brot.

Brot © Flickr / stadtbraut

Brot © Flickr / stadtbraut

Brot pur essen, haben die meisten wohl länger nicht mehr gemacht. Zugegeben, bei einer Scheibe Toastbrot macht das auch wenig Spaß. Anders sieht es dagegen bei Dinkelstuten, Roggenvollkornbrot oder einem italienischen Filone aus. Doch längst nicht jedes Brot ist auch automatisch gesund. Zwar handelt es sich hierbei um ein sehr wertvolles Lebensmittel, aber auch nur dann, wenn es mit Vollkornmehl gebacken wurde. Das ist vor allem dann interessant zu wissen, wenn ihr selber Brot mit einem praktischen Brotbackautomaten backen wollt.

Finger weg von Weißmehl

Produkte, die aus Weißmehl hergestellt werden, verfügen längst nicht mehr über die wertvollen Inhaltsstoffe, da diese beim Mahlen herausgefiltert werden. Entsprechend ist Weißbrot auch nicht gesund und darüber hinaus nicht unbedingt förderlich für die Figur.

Auf den Belag kommt es an

Dagegen sollte Brot mit einem hohen Anteil an Vollkorn regelmäßig auf unserem Speiseplan stehen und einen festen Platz in unserer Ernährung haben. Viele haben aber auch hierbei Angst, dass das Brot dick macht. Doch keine Angst. Was beim Brot meist dick macht, ist der Belag. Wer sein Brot munter mit fettigen Wurstwaren wie Salami, Mortadella oder Leberwurst belegt und dann noch zum Streichfett greift, muss sich nicht wundern. Aber auch Käse enthält versteckte Fette. Am besten mageren Belag von Geflügel oder Rind verwenden und durch intensives und bewusstes Kauen den hochwertigen Brotgeschmack wieder neu entdecken. Das ist auf jeden Fall die schlankere Lösung. Natürlich passen auch Quark oder Hüttenkäse wunderbar auf Vollkornbrotscheiben, die man schmackhaft mit Gemüse und Salat garnieren kann.

Und nicht vergessen: Vollkorn enthält Ballaststoffe, die im Magen aufquellen und somit für ein Sättigungsgefühl sorgen. Selbst die Kohlenhydrate, für viele ein rotes Tuch, sind wichtig. Im Vollkorn befinden sich übrigens langkettige Kohlenhydrate, die lange sättigen und die Nervenzellen mit Glukose versorgen. So werden Heißhungerattacken vorgebeugt und auch die Nerven beruhigt.

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Einordnung / Kategorie: Ernährung

Kommentare (2)

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  2. Eva sagt:

    Danke für den Satz „weg mit Weißmehl“. Bei uns im HAus gibt es schon seit JAhren nur noch Dinkel oder Roggenvollkornmehl. Schmeckt viel besser und ist auch wesentlich gesünder 🙂

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