Der gesunde Rücken – ein wichtiges Thema für Jedermann

| 25. Februar 2015 | Kommentare (1)

Rückenschmerzen haben sich mittlerweile zu einer Volkskrankheit entwickelt.

Rückenschmerzen85% der Deutschen leiden mindestens einmal in Ihrem Leben darunter – 12% leiden inzwischen unter chronischen Rückenschmerzen und sind regelmäßig mit diesem Problem konfrontiert. Die Ursachen dafür sind allerdings nicht immer eindeutig definierbar. So können diese Schmerzen zum einen natürlich von tatsächlichen Frakturen oder anderen Verkrümmungen und Deformationen der Wirbelsäule stammen. Zum andern können diese Schmerzen aber auch einfach nur psychischer Natur sein. Stress oder andere nicht-physische Faktoren können ebenfalls für diese unangenehmen Schmerzen am Rücken sorgen. Das ist auch der Grund, warum in den meisten Fällen selbst von einem Arzt nur „unspezifische Rückenschmerzen“ diagnostiziert, das heißt, erst gar keine Ursache gefunden werden. Doch was kann man nun gegen diese Schmerzen tun? Statt zu Schmerzmitteln oder zu noch drastischeren Methoden, wie Spritzen oder gar Operationen, zu tendieren, gibt es eigentlich eine einfache Lösung: Bewegung!

 

Richtiges Training für einen gesunden Rücken

Mittlerweile ist allgemein bekannt, dass 80% der Rückenschmerzen auf eine schwache und untrainierte Tiefenmuskulatur zurückzuführen sind. Diese Muskelgruppe ist maßgeblich für die Stabilität der Wirbelsäule verantwortlich – eine gestützte Wirbelsäule bedeutet somit auch, schmerzfrei durchs Leben zu gehen!

Um den Rücken zu stärken, können schon ein paar kleine Übungen helfen. Ganz einfach ist zum Bespiel der Einbeinstand. Das klingt jetzt vielleicht nicht unbedingt sehr sportlich, aber mit geschlossenen Augen auf einem Bein die Balance zu halten, klingt einfacher als es tatsächlich ist! Probieren Sie es aus und sollten Sie länger als 10 Sekunden die Stellung halten können, kann durchaus von einer guten und stabilen Basis der Muskelstärke in Ihrem Rücken ausgegangen werden! Aber auch der Gymnastikball eignet sich gut, um kleine Übungen für die Rückenmuskulatur durchzuführen. Dabei wird nicht nur die Tiefenmuskulatur, sondern auch noch die Koordination trainiert.

 

Nicht jede Sportart ist gesund für den Rücken

Regelmäßig und aktiv Sport zu betreiben ist und bleibt die beste Medizin bei Rückenschmerzen. Bei der Wahl der Sportart ist allerdings Vorsicht geboten, denn nicht jede körperliche Betätigung ist auch geeignet für den Rücken. Besonders diejenigen Sportarten, die in ihrer Ausführung viele Stop-and-go-Bewegungen und Verdrehungen des Oberkörpers beinhalten, sollten bei Rückenbeschwerden eher vermieden werden. Als rückenschonend beziehungsweise rückenstärkend zählen die Sportarten Radfahren, Yoga, Pilates, Klettern, Rudern, Skilaufen und Tanzen. Auch das Spazierengehen kann in diesem Zusammenhang genannt werden. Häufig vorliegender Irrglaube ist zudem, dass das Schwimmen eine besonders rückenschonende Sportart sei. Aber nicht alle Schwimmstile sind gut für den Rücken. Nur das Rückenschwimmen und das Kraulen sind definitiv geeignet und entlastend für den Rücken. Das Brustschwimmen hingegen sollte mit Vorsicht betrieben werden, denn hierbei tendiert man immer wieder dazu, mit dem Rücken in die Position eines Hohlkreuzes zu fallen. Auch auf das Gewichtheben, Basketball, Handball, Fußball, Tennis und das Golfen sollte bei Rückenbeschwerden verzichtet werden.

 

Die Gefahr lauert im Büro

Rückenfit am Arbeitsplatz Doch nicht nur die falsche Sportart kann für Rückenschmerzen sorgen – die eigentliche Falle lauert im Büro. An dem Ort, an dem wir die meiste Zeit unseres Tages verbringen. Dabei ist das falsche und das zu lange Sitzen Gift für unseren Rücken. Das Problem liegt darin, dass beim Sitzen die oberen Rückenmuskeln überdehnt werden, während gleichzeitig die Brustmuskulatur verkürzt wird. Im schlimmsten Fall kann das zu einem äußerst schmerzvollen Buckel führen. Mit ergonomischem Mobiliar und ein paar kleinen Tipps und Tricks, können Sie an Ihrem Arbeitsplatz für die richtige Sitzhaltung sorgen:

  • Schreibtisch: Der Tisch sollte möglichst eine Höhe zwischen 68 und 76 cm besitzen und eine Arbeitsfläche von 160×80 cm. Man sollte möglichst so am Schreibtisch sitzen, dass beim Auflegen der Arme zwischen Ober- und Unterarm ein rechter Winkel entsteht.
  • Position des Bildschirms: Zwischen den Augen und dem Monitor sollten mindestens 50 cm Abstand sein. Außerdem sollte die Oberkante des Bildschirms auf Augenhöhe sein, sodass man etwas nach unten blickt.
  • Das Sitzen: Beim langen Sitzen ist es sehr wichtig, einen Rundrücken zu vermeiden. Also immer Kontakt zur Rückenlehne halten und den Kopf und die Schultern zurückhalten. Wichtig ist zudem, die Beine in einem rechten Winkel aufzustellen.

 

Rückenschmerzen in der Welt der Prominenten

Auch unter der Prominenz sind Rückenschmerzen vertreten. Ein sehr bekannter Betroffener unter der Rückenschmerz-Prominenz ist der ehemalige Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika John F. Kennedy. Aufgrund der immensen Arbeitsbelastung und dem starken Druck, dem er während seiner Amtszeit ausgesetzt war, litt er unter heftigen Rückenschmerzen. Aber auch George Clooney oder Vitali Klitschko haben mit dem Thema zu kämpfen und können sich in die Liga der Rückenschmerz-Prominenz einreihen.

24 Rücken Fakten
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