Archiv für Dezember 2009

Schuppen richtig behandeln

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Schuppen sind zwar unschön, doch meistens völlig harmlos. In der Regel lässt sich der das weiße Rieseln aus den Haaren mit handelsüblichen Anti-Schuppen-Shampoos schnell in den Griff bekommen. Alternativ muss man auf Medikamente zurückgreifen, um Schuppen erfolgreich zu behandeln.

Haare. Foto: Flickr by mount_glvr Wer nach einer vierwöchigen Behandlung mit klassischen Anti-Schuppen-Shampoos noch immer keine Besserung verspürt bzw. sieht, sollte in jedem Fall einen Hautarzt aufsuchen. Denn dann könnte eine Kontaktallergie, eine Schuppenflechte oder eine Pilzerkrankung die Wurzel allen Übels sein. Solche gesundheitliche Störungen lassen sich häufig daran erkennen, dass außer den hellen Hautresten auch Rötungen und Juckreiz auftreten – oder die Haut im Gesicht oder auf anderen Körperteilen ebenfalls schuppt oder gerötet ist.

In diesem Fall helfen oft nur noch Medikamente. Außerdem kann der Hautarzt in einem speziellen Test Kopfhautfeuchtigkeit und –öligkeit messen und die Kopfhautpräparate gezielt darauf abstimmen. Die Kosten für den Test und eine Pflegeberatung von bis zu 70 Euro müssen die Patienten allerdings meist selber tragen.

Fußballgolf - Trendsport für Jedermann

Dienstag, 29. Dezember 2009

Fußballgolf ist ein Trendsport, der sich langsam aber sicher einer wachsenden Beliebtheit erfreut. Das Spiel ist unkompliziert, für jedermann geeignet und verspricht einen hohen Spaßfaktor. Wir wollen Fußballgolf mal etwas genauer vorstellen.

Golf. Foto: Flickr by Evil Erin An sich verbindet Fußball und Golf herzlich wenig mit einander. Doch im Grunde verfolgen beide Sportarten ein und dasselbe Ziel. Der Ball muss eingenetzt bzw. –locht werden. Warum also nicht die beiden Sportarten kombinieren. Genau das ist beim Fußballgolf der Fall.

Durch Reifen und ins Klo
Gespielt wird dieser Trendsport auf einer golfähnlichen Anlage. Es gibt mehrere Bahnen inklusive Par-Vorgabe, die angeben, wie viel gute Spieler benötigen, um den Fußball im Ziel zu versenken. Als Ziele dienen auf den professionellen Fußballgolf-Plätzen in der ein Betonring, aber auf einigen Bahnen muss der Ball zum Abschluss in einen Kofferraum, durch einen Autoreifen oder auch mal in ein Dixi-Klo versenkt werden.

Der Fuß als Schläger
Und statt zahlreicher Eisen, Putter oder Driver benötigen die Spieler lediglich ihren Fuß, um den Ball zu spielen. Das ist billiger und auch für Anfänger wesentlich leichter zu erlernen als die komplexen Golfschlagbewegungen.  (mehr…)

Borg-Skala: Herzfrequenz nach Gefühl ermitteln

Samstag, 26. Dezember 2009

Mit der Borg-Skala kann man ganz simpel die Herzfrequenz messen. Vor allem nützlich, wenn man mal wieder seine Pulsuhr vergessen hat oder erst gar keine besitzt. Wir erklären, wie es funktioniert.

Jogging. Foto: Flickr by espinr Die Herzfrequenz ist wichtig, um die Trainingsbelastung zu kontrollieren. Wenn man mal wieder keine Pulsuhr zur Hand hat, kann man die eigenen Herzfrequenz einfach am Handgelenk messen. Hierfür wird bekanntermaßen mittels Zeige- und Mittelfinger etwas unterhalb am linken Handgelenk der Puls erfüllt. Nun bis fünfzehn zählen und die parallel gezählten Herzschläge mit vier multiplizieren und schon hat man die eigenen Herzfrequenz ermittelt. Zu kompliziert? Dann ist die Borg-Skala eine gute Alternative.

Hier wird die Herzfrequenz während des Trainings einfach anhand des Gefühls bestimmt. Die Borg-Skala reicht von 6 bis 20 und misst den „individuell empfundenen Anstrengungsgrad beim Ausdauertraining“. Wie anstrengend ist das Training? Finde den passenden Skalenwert und nimm diesen Wert mal zehn. Schon hat man seine ungefähre aktuelle Herzfrequenz.

Hier die Erklärung der Skalenwerte:

  • 6: überhaupt keine Anstrengung

Vibram - Five Fingers: der gesunde Zehenschuh

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Barfuss joggen ist nicht jedermanns Sache. Auch wenn das Laufen auf nackten Füßen sehr gesund ist, will man ja nicht gleich eine schmerzhafte Bekanntschaft mit kleinen Steinchen usw. machen. Wer zumindest ein barfuss-ähnliches Gefühl beim Joggen erleben möchte, der kann auf die „Five Fingers“ aus dem Hause Vibram zurückgreifen.

Vibram Five Fingers. Foto: Flickr by mr.moneda Die Firma Vibram bietet mit ihrem Überzieher „Five Fingers“, eine Art Zehen-Handschuh mit Kautschuksohle, einen ganz besonderen Schuh. Wobei Schuh eigentlich nicht der richtige Ausdruck ist. Schließlich schmiegt sich die Vibram-Sohle anatomisch an den Fuß und man kann schnell hineinschlüpfen. Und da der „Five Finger“ sehr straff über Zehen und Fuß liegt, soll es sich wie eine zweite Haut anfühlen. Das Gefühl, einen Schuh zu tragen, tritt in den Hintergrund. Vielmehr wird durch die griffige und fast profillose Sohle den Untergrund intensiv wahrnehmen.

Die „Five Fingers“ haben auch weitere positive Auswirkungen auf die Füße. Sie werden kräftiger und stabiler, die Sensibilität wird erhöht, die Haltung korrigiert und das Balancegefühl verbessert.

Optisch sind die Zehenschuhe zwar sehr fragwürdig, doch steigende Verkaufszahlen und eine eigene Fanseite sprechen für sich. Und die Vibram „Five Fingers“ eignen sich natürlich nicht nur zum Joggen, sondern auch zum Klettern, Spaziergehen oder Schwimmen. Ab 80,- Euro aufwärts kann man sie in unterschiedlichen Varianten (Classic, Sprint, Flow etc.) erhalten.

Skihelme – weit mehr als der perfekte Kopfschutz

Montag, 21. Dezember 2009

Skihelme gehören mittlerweile fast schon zur Standardausrüstung für den schnellen Pistensport. In erster Linie sollen sie natürlich den Kopf vor schweren Verletzungen schützen, doch dabei erweist sich die Kopfbedeckung auch in anderer Hinsicht als praktisch. Ich sage nur Entertainment.

Skihelm. Foto: Flickr by pravin.premkumar Skihelme gibt es wie Sand am Meer. Kein Wunder, dass die Auswahl da schwer fällt. Doch wer auf der Piste nicht nur sicher, sondern auch mit musikalischer Begleitung unterwegs sein will, sollte beim Kauf auch darauf achten, dass man den Helm mit Audio-Ohrpads nachrüsten kann. Diese sind mit allen gängigen MP3-Playern kompatibel und bieten während der Abfahrt oder der Fahrt im Sessellift immer den passenden Sound.

Skihelme der Firma „Burton“ lassen sich beispielsweise durch die Bank weg mit entsprechenden Audio-Pads versehen.

Es bleibt zu hoffen, dass künftig ein jeder Skifahrer – egal ob Anfänger oder Semi-Profi – auf die schützende Kopfbedeckung zurückgreift. Und wer sich nicht durch die musikalische Berieselung den Natursport verderben lassen will, kann es natürlich auch einfach sein lassen.

Kauftipps für Skihelm
Abschließend noch eine kleine Kaufberatung: (mehr…)

Anti Gravity Yoga - schwerelose Entspannung

Samstag, 19. Dezember 2009

Yoga in Tüchern quasi schwerelos in der Luft? Kling komisch, ist aber beim Anti Gravity Yoga genau der Fall. Doch mit dem klassischen Yoga hat das Ganze nicht unbedingt viel gemein.

Yoga hat sich in den letzten Jahren zu einem absoluten Trend entwickelt. Wenig verwunderlich, dass immer neuere Varianten das Licht am Fitnesshimmel erblicken. Ziemlich neu und sehr spektakulär ist das Anti Gravity Yoga. Hier steht das klassische Yoga mit seinen unterschiedlichen Übungen nicht unbedingt im Mittelpunkt. Vielmehr werden Elemente aus dem Tanzen und Fitness berücksichtigt.

Anti Gravity Yoga. Foto: Flickr by Thre29 Das wichtigste Sportgerät stellt dabei ein trapezförmiges Tuch dar. In dieses legen sich die Teilnehmer mehr oder weniger rein, um dann darin über den Boden schwebend unterschiedliche Kräftigungsübungen für den ganzen Körper zu machen. Erinnerungen an das ähnliche Sportprogramm „Jukari – Fit to fly“ werden da schon wach.

Wobei es auf dem ersten Blick nicht ganz ungefährlich wirkt, wenn man kopfüber ins Tuch gewickelt ungefähr einen Meter über dem Boden schwebt – ganz im Stile einer Fledermaus. In professionellen Shows finden die Übungen in rund zehn Metern Höhe statt. Was man nicht alles tut, um Gelenke zu entstauchen und die Beweglichkeit zu fördern. Denn das ist ungefähr das Primärziel diesen neuen Trendsports.

Doch ob Anti Gravity Yoga eine breite Masse in den Bann ziehen kann, darf stark bezweifelt werden. Obwohl es vor einiger Zeit in Amerika zum besten neuen Fitnessprogramm des Jahres ausgezeichnet wurde, scheint es eher unrealistisch, dass hierzulande jeder Fitnessklub diese spezielle Yoga-Form anbietet. Doch wer die Augen offen hält und etwas recherchiert, wird bestimmt einen Anbieter finden.

Cardio-Strip - erhöhte Fettverbrennung durch nacktes Training?

Montag, 14. Dezember 2009

Nackt auf dem Stepper oder dem Cross-Trainer sein Workout durchziehen? Was für viele eher unangenehm scheint, ist in den USA auf dem besten Wege zum Trendsport. Schließlich soll so die Fettverbrennung erhöht werden.

Sixpack © Flickr by leies u. sunnie Das Cardio Striptease verspricht auf jeden Fall etwas mehr Erotik in die Fitnessclubs zu bringen. Und da viele muskelbepackte Kraftprotze und schlanke Fitnessschönheiten durchaus einen Hang zum Exhibitionismus haben – man will ja schließlich zeigen was man (frau) hat – kann man in einigen Studios sein Training komplett nackt oder zumindest oben ohne absolvieren. Auch in Deutschland gibt es vereinzelt Fitnessstudios, die Cardio-Strip anbieten.

Puls steigt durch Aufregung
Doch aus trainingswissenschaftlicher Sicht macht das Ganze wenig Sinn? Natürlich schnellt der Puls zusätzlich in die Höhe, wenn man im Adamskostüm sein Workout absolviert. Doch das ist der natürlichen Aufregung zu schulden und hat leider keinen positiven Einfluss auf die Fettverbrennung. Zudem dürften sich vor allem Frauen den starrenden Blicken der Männer bewusst sein. Ein Zustand, der das Training nicht unbedingt angenehmer macht.

“Strip Aerobic” als Alternative
Es gibt ja viele Fitness-Trends, die durchaus zum Nach- oder Mitmachen animieren. Doch Cardio-Strip gehört wohl eher nicht dazu. Wer dennoch auf Nacktsport steht, sollte sich vielleicht mal „Strip Aerobic“ angucken. Hier kann man mit Gleichgesinnten seinen nackten Körper schütteln und rekeln wie man will.