Jogging ist nicht gleich Jogging. Je unterschiedlicher die Trainingsintensität gesetzt wird, desto unterschiedlicher sind die Auswirkungen auf den Körper und die einhergehenden Trainingsziele. Ein idealer Parameter für die Trainingsbestimmung ist die maximale Herzfrequenz (Formel: 220 - Lebensalter = MHF)
Wenn sie nun mit einer Intensität von 50 bis 60 Prozent der maximalen Herzfrequenz laufen, spricht man von der sogenannten Gesundheitszone. Ihr Lauftempo ist entspannt und die Gefahr einer Überbelastung des Herz-Kreislaufsystems ist nicht gegeben. Die Gesundheitszone ist sehr gut für Einsteiger geeignet. Zudem ist dieser Bereich prädestiniert für den weiteren Aufbau der Leistungsentwicklung.
Wird die Jogging-Einheit mit 60 bis 70 Prozent der maximalen Herzfrequenz absolviert, befindet man sich in der Fettverbrennungszone. Wenn sie mehrmals pro Woche mindestens 30 Minuten in diesem Tempo laufen gehen und sich zudem fettarm und gesund ernähern, werden sie schnell überflüssiges Fett los. Dennoch sollte man sich während des Laufens noch unterhalten können.
Liegt die maximale Herzfrequenz bei 70 bis 80 Prozent, spricht man von der Aeroben Zone. Vor allem erfahrene Läufer, die an ihre Leistungsfährigkeit arbeiten wollen, sind in dieser Zone richtig. Für Anfänger sind diese Belastungen aber vorerst tabu.
Abschließend gibt es noch die Aerobe Anaerobe Zone. Diese liegt bei 80 bis 90 Prozent der maximalen Herzfrequenz. Die Intensität ist extrem hoch, so dass die Energiegewinnung nicht durch die Sauerstoffaufnahme gedeckt wird. Beim Jogging könnte man dies im Schluss- oder Zwischenspurt einplanen. Mehrere Minuten sollten in diesem Bereich wegen bestehender Gesundheitsrisiken aber nicht absolviert werden.
Hier können sie sich ihre jeweilige Herzfrequenz berechnen lassen.