5 wichtige Fragen zum Thema Eisenmangel

| 20. November 2014 | Kommentare (1)


Was ist Eisenmangel und was sind die Folgen?

Eisenmangel gilt als eine der häufigsten Krankheit der Welt. Es leiden rund 400 Mio. Menschen weltweit  an Eisenmangel. Eisen ist ein essentielles Spurenelement, das der Körper nicht selber produzieren kann. Medizinisch gesehen bedeutet ein Mangel an Eisen, dass weniger Sauerstoff im Körper transportiert wird. Bei einer geringen Sauerstoffversorgung, regeneriert und arbeitet der Körper langsamer. Müdigkeit, Lustlosigkeit, Antriebslosigkeit, Muskel-und Konzentrationsschwäche und Anämie (Blutarmut) sind die Folgen.

soolut bei Eisenmangel

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Warum entsteht Eisenmangel?

  • Ernährungsweise
    Der Hauptgrund für Eisenmangel ist eine einseitige und eisenarme Ernährung. Sowohl Leute, die viel Fast Food essen als auch Menschen die auf tierische Nahrungsmittel verzichten (wie Veganer oder auch Vegetarier) haben ein erhöhtes Risiko an Eisenmangel. Der Hauptgrund dafür ist, dass diese Form der Ernährung wenig Eisen enthält. Bei der veganen Ernährung ist die schlechte Resorption (Aufnahme von Eisen im Körper) ein weiteres Problem. Pflanzliches Eisen kann viermal so schlecht aufgenommen werden. Daher leiden sehr viele Veganer an Eisenmangel.
  • Sport
    Sport hat einen enormen Einfluss auf den Eisenspeicher. Durch Schwitzen und physischer Betätigung, geht viel Eisen verloren. In der Regel haben Sportler einen doppelt so hohen Bedarf an Eisen, wie Nicht-Sportler.
  • Blutverlust
    Eisen bzw. Hämoglobin transportiert Sauerstoff im Blut. Bei einem Blutverlust, wird Eisen dem Blutsystem genommen. Der Körper verliert Eisen. Bei regelmäßigen Blutungen (z.B. Menstruationen bei Frauen) oder einem großen Blutverlust, kann Eisenmangel die Folge sein.
  • Stress
    Heutzutage rennt man von Termin zu Termin, von Klausur zu Klausur. Bei hohem Stress hat der Körper automatisch einen erhöhten Nährstoffbedarf. Vor allem Eisen wird in dieser Situation benötigt.
  • Alter
    Kleinkinder und Senioren haben mit einen 2-3-fach so hohen Bedarf wie ein erwachsener Mensch. Im Wachstum und der Entwicklung benötigt der Körper mehr Eisen. Mit zunehmendem Alter baut der  Körper Knochen und Gewebe ab, was zu Eisenmangel führen kann.
  • Schwangerschaft 
    Der Grund für einen erhöhten Eisenbedarf in der Schwangerschaft liegt auf der Hand. In den 9 Monaten der Schwangerschaft versorgt man zwei Lebewesen. Daher steigt der Eisenbedarf in dieser Phase um ca. 150 %.

 

Wie entsteht Eisenmangel?

Wird dem Körper zu wenig Eisen zugeführt, entleert sich nach und nach der Eisenspeicher. Zunächst kann der Körper eine verminderte Eisenaufnahme ausgleichen, indem er auf eigene Reserven zurückgreift. Sind die Eisenspeicher erschöpft, ist die Neubildung der roten Blutkörperchen behindert, und es kommt zu einer Blutarmut.
Die ersten Symptome treten erst verhältnismäßig spät auf: Der Betroffene ist häufig erschöpft und fühlt sich müde, vergesslich oder nervös, gereizt und abgespannt.

Wie kann man Eisenmangel verhindern?

Das aller Wichtigste für eine Vermeidung von Eisenmangel ist eine eisenhaltige und gesunde Ernährung. Bei einem besonders hohen Bedarf (in der Schwangerschaft, Wachstum, als Veganer), sollte man mit einem gesunden und natürlichen Eisen – Supplement nachhelfen.

Studien haben gezeigt, dass künstliche Nahrungsergänzungsmittel das Risiko an Krebs und einem Herzinfarkt erhöhen. Für optimale Gesundheit, sollte man immer zu einer natürlichen Variante greifen.

Was sind die besten Tipps gegen Eisenmangel?

Hier sind weitere 10 Tipps gegen Eisenmangel:

  • Vitamin C
    Vitamin C fängt freie Radikale und verbessert die Aufnahme von Nährstoffen. Einfach zu jeder Mahlzeit Paprika, eine Orange oder grünes Gemüse essen.
  • Kein Spinat
    Spinat enthält die sogenannte Oxalsäure. Diese Säure hemmt die Aufnahme von Eisen. Von den 3 mg Eisen pro 100 g, nimmt der Körper lediglich 0,03 mg Eisen, also 1 %, auf.
  • Pseudo-Getreide
    Amaranth, Quinoa und Hirse sind glutenfrei und reich an Nährstoffen. 100 g Amaranth deckt mit 9 mg Eisen fast den Tagesbedarf eines erwachsenen Mannes.
  • Stress vermeiden
    Ein einfacher und effektiver Tipp ist Stressvermeidung. Dadurch steigt die Lebensqualität und das Risiko Eisenmangel zu bekommen, sinkt drastisch.
  • Kein Kaffee/grüner Tee
    Wie bei dem Spinat, enthalten Kaffee, grüner und schwarzer Tee Säuren, die die Aufnahme von Eisen hemmen. Daher empfiehlt sich, diese Getränke mit einer Mahlzeit zu meiden.
  • Regelmäßige Bluttests
    Bluttest zeigen reale Ergebnisse. Man sieht schwarz auf weiß, ob man einen richtigen oder falschen Lifestyle befolgt hat.
  • Vorsorgen
    Bei einem erhöhten Eisenbedarf sollte man nicht ausschließen, Supplemente zu benutzen. Die Ernährung steht selbstverständlich an erster Stelle. Jedoch sollte man, bei Bedarf auf Nahrungsergänzungen zurückgreifen. Das Wichtigste ist nur, dass das Supplement natürlich ist und aus natürlichen Bestandteilen besteht. In dieser Form kann es besser resorbiert werden, ist gesünder und hochwertiger.
  • Weniger Milchprodukte
    Milchsäure hemmt die Aufnahme von Eisen. Daher sollten Milchprodukte gemieden werden.
  • Variation
    Ein weiterer wichtiger Punkt ist eine ausgewogene Ernährung. Jeder versteht darunter etwas anderes. Man sollte im Allgemeinen darauf achten, dass man mindestens 5 Eisen-Quellen findet, die seinen Ansprüchen genügen und regelmäßig gewechselt werden.
  • Natürliche Ernährung
    Natürliche und unverarbeitete Lebensmittel, können vom Körper am besten aufgenommen und verarbeitet werden. Auf diese Lebensmittel sollte die Ernährung aufbauen.

 

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